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ICAN-Pressemitteilung vom 7. Juli 2018

Deutschland muss beitreten!

Ein Jahr Atomwaffenverbot

Heute ist es genau ein Jahr her, dass 122 Staaten bei den Vereinten Nationen diesen Vertrag beschlossen haben, der u.a. den Besitz, die Stationierung und die Drohung mit Atomwaffen verbietet. Inzwischen haben mehr als 50 Staaten unterzeichnet und 11 Staaten ratifiziert, darunter auch Österreich und der Vatikan. Der UN-Vertrag tritt in Kraft, nachdem ihn 50 Staaten unterzeichnet und ratifiziert haben.

Die Bundesregierung boykottiert das Verbot noch immer. Dabei sind mehr als zwei Drittel aller Deutschen für den Beitritt, wie eine gestern veröffentlichte Umfrage im Auftrag von ICAN zeigt. Eine Zwei-Drittel-Mehrheit will außerdem den Abzug der US-Atombomben aus dem rheinland-pfälzischen Büchel. Dort findet heute ein Protesttag statt, zu dem Christen und Christinnen aus mehreren evangelischen Landeskirchen aufgerufen haben.

Martin Hinrichs aus dem Vorstand von ICAN Deutschland erklärt: „Ein Jahr nach dem Beschluss des internationalen Atomwaffenverbots ist es höchste Zeit, dass die Bundesregierung Farbe bekennt und sich klar für atomare Abrüstung positioniert. Wenn sie das Abkommen weiter boykottiert, tritt sie den Wählerwillen mit Füßen und schadet ihrer eigenen Glaubwürdigkeit im Engagement für eine atomwaffenfreie Welt.“

Fotos von der Aktion auf dem Berliner Alexanderplatz gibt es auf Flickr.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Materialen

Factsheet: Auslaufen von NewSTART. Das Factsheet erklärt den New START-Vertrag und zeigt die Folgen auf, die das Auslaufen dieses Vertrags haben kann. Format DinA4.

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Briefing: Der Vertrag über das Verbot von Atom-waffen (AVV). Das Briefing (aus 2017 als der AVV bei den Vereinten Nationen angenommen wurde) gibt einen Überblick über Inhalte und Strukturen des Vertrags.

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