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Aktuelles zum Thema Atomwaffenpolitik und unsere Forderungen

Kein U-Boot-Export nach Israel

Offener Brief an den Bundessicherheitsrat

26.04.2004 Die IPPNW und Mitarbeiter friedenswissenschaftlicher Einrichtungen fordern die Mitglieder des Bundessicherheitsrates und der Bundesregierung in einem Offenen Brief auf, auf den Export der von Israel gewünschten U-Boote der "Dolphin"-Klasse sowie die Modernisierung bereits gelieferter U-Boote zu verzichten. Angesichts der hohen Priorität, die der Verhinderung nuklearer Proliferation gerade auch im Nahen und Mittleren Osten zukomme, wäre ein "Nein" zu deutschen U-Boot-Lieferungen an Israel ein deutliches Signal, dass Deutschland seine Verpflichtungen und seine Chancen zur Stärkung der Nichtverbreitung nutzt und die Weiterverbreitung atomarer Waffen und ihrer Trägersysteme wo immer möglich unterbindet.

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Presseinformation vom 20.04.04

ABC-waffenfreie Zone im Nahen Osten einrichten

Volle Bürgerrechte für Mordechai Vanunu

20.04.2004 Anlässlich der für den 21. April 2004 angekündigten Haftentlassung Vanunus erklärt die IPPNW ihre solidarische Unterstützung für den israelischen Atomtechniker. Mordechai Vanunu informierte 1985 die Weltöffentlichkeit über das israelische Atomwaffenprogramm, an dem er selber im Dimona Nuclear Research Center mitgearbeitet hatte. Auch nach 18 Jahren Haft, die er für diese mutige Tat verbüßen musste - davon 12 Jahre in Einzelhaft - soll Vanunu vom israelischen Sicherheitsapparat weiterhin als "Sicherheitsrisiko" für das Land eingestuft, und laut Medienberichten an Auslandsreisen und öffentlichen Stellungnahmen gehindert werden.

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Presseinformation vom 20.04.04

ABC-waffenfreie Zone im Nahen Osten einrichten

Volle Bürgerrechte für Mordechai Vanunu

20.04.2004 Anlässlich der für den 21. April 2004 angekündigten Haftentlassung Vanunus erklärt die IPPNW ihre solidarische Unterstützung für den israelischen Atomtechniker. Mordechai Vanunu informierte 1985 die Weltöffentlichkeit über das israelische Atomwaffenprogramm, an dem er selber im Dimona Nuclear Research Center mitgearbeitet hatte. Auch nach 18 Jahren Haft, die er für diese mutige Tat verbüßen musste - davon 12 Jahre in Einzelhaft - soll Vanunu vom israelischen Sicherheitsapparat weiterhin als "Sicherheitsrisiko" für das Land eingestuft, und laut Medienberichten an Auslandsreisen und öffentlichen Stellungnahmen gehindert werden.

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Meldung

US-Atomwaffenpläne abgelehnt

Kongressauschuss legt Pläne auf Eis

11.04.2004 Ein Ausschuss des US-Kongresses hat die Atomwaffenpläne der Regierung vorläufig auf Eis gelegt. Der Ausschuss weigerte sich, Mittel für die Entwicklung eines so genannten "Bunkerbrechers" zu billigen, einer Atombombe, die Ziele tief unter der Erde zerstören kann. Auch einem Finanzierungsplan für die Erforschung so genannter "Mininukes", das sind kleinere atomare Sprengköpfe, erteilte das Gremium eine Absage. Die Regierung müsse ihre Pläne überdenken, forderte der Ausschussvorsitzende David Hobson. Eine Entscheidung des Senats steht noch aus. (ap)

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Presseinformation vom 10.03.04

Sir Peter Ustinov am 20. März 2004 Redner

Protestmarsch zum Atomwaffenlager Ramstein (Rheinland-Pfalz)

10.03.2004 10.000 Zivilisten mussten im Irak für die Befreiung von einer atomaren Weltbedrohung sterben, die es dort gar nicht gab. Aber die Bedrohung ist da. Vor Tagen wurde der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde El Baradei gefragt, wann die Atomkriegsbedrohung am größten gewesen sei. Seine Antwort: "Gerade jetzt!" Auf der geplanten Doppelkundgebung des Marsches zum Atomwaffenlager Ramstein werden u.a. reden: Sir Peter Ustinov, Mike Mc Cally (USA), Pröpstin Helga Trösken, Sabine Leidig (attac), Oskar Lafontaine, Franz Alt und Horst-Eberhard Richter.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Materialen

Factsheet: Auslaufen von NewSTART. Das Factsheet erklärt den New START-Vertrag und zeigt die Folgen auf, die das Auslaufen dieses Vertrags haben kann. Format DinA4.

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Briefing: Der Vertrag über das Verbot von Atom-waffen (AVV). Das Briefing (aus 2017 als der AVV bei den Vereinten Nationen angenommen wurde) gibt einen Überblick über Inhalte und Strukturen des Vertrags.

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