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Aktuelles zum Thema Atomwaffenpolitik und unsere Forderungen

Liberale für Abzug der Atomwaffen

Antrag im Bundestag eingebracht

25.04.2005 Die FDP fordert den Abzug der amerikanischen Nuklearwaffen aus Deutschland. In einem Bundestagsantrag anlässlich der Anfang Mai in New York stattfindenden Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag monieren die Liberalen zudem, dass die Bundeswehr noch immer an den Vorbereitungen zu einem Einsatz solcher US-Bomben beteiligt ist. Im rheinland-pfälzischen Büchel üben deutsche Tornado-Piloten den Nuklearkrieg.

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Nachricht

Illegal und unmoralisch

McNamara greift US-Atompolitik an

22.04.2005 Als illegal und unmoralisch hat der ehemalige US-Verteidigungsminister Robert McNamara die derzeitige US-amerikanische, russische und chinesische Atomwaffenpolitik bezeichnet. Mehr als ein Jahrzehnt nach dem Ende des kalten Krieges habe sich an der amerikanischen Nuklearpolitik nichts geändert. Vielmehr sei die Strategie nach wie vor aggressiv, was durch die Erneuerung bestehender und die Entwicklung neuer Atomwaffen wie Bunkerbrecher oder Mini-Atombomben zu belegen sei. "Jeder Führer einer Atommacht sollte bei einer Explosion einer Atomwaffe anwesend sein", erklärte McNamara.

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IPPNW-Presseinfo 20. April 2005

MEADS: Bündnisgrüne im Rüstungsrausch

Energische Kritik von IPPNW und DFG-VK

20.04.2005 Die DFG-VK und die IPPNW protestieren energisch gegen die Entscheidung der Partei- und Fraktionsspitze von Bündnis 90/Die Grünen, der Entwicklung des Raketenabwehrsystems MEADS zuzustimmen. Beide Organisationen fordern mit Nachdruck, die Zustimmung zu MEADS heute im Haushaltsausschuss zu verweigern. "Die Befürwortung von MEADS würde einen weiteren Schritt der Militarisierung der Außenpolitik darstellen. Mit MEADS werden mehrere Milliarden Euro an Steuergeldern verschwendet, die wiederum im Bereich der Sozial- und Bildungspolitik oder der Zivilen Konfliktbearbeitung fehlen werden", so Joachim Thommes, Politischer Geschäftsführer der DFG-VK.

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Nachricht

USA nicht verhandlungsbereit

Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag

20.04.2005 Mit starken Worten gehen die USA in die Verhandlungen zum NPT-Vertrag im Mai. Nachdem bereits Ende des vergangenen Jahres die während der letzten Konferenz vereinbarten praktischen „13 Schritte“ zur Abschaffung nuklearer Arsenale seitens der fünf offiziellen Atommächte (USA, Russland, Frankreich, Großbritannien und China) für obsolet erklärt wurden, folgen nun die nächsten Ankündigungen.

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IPPNW-Presseinfo 20. April 2005

MEADS: Bündnisgrüne im Rüstungsrausch

Energische Kritik von IPPNW und DFG-VK

20.04.2005 Die DFG-VK und die IPPNW protestieren energisch gegen die Entscheidung der Partei- und Fraktionsspitze von Bündnis 90/Die Grünen, der Entwicklung des Raketenabwehrsystems MEADS zuzustimmen. Beide Organisationen fordern mit Nachdruck, die Zustimmung zu MEADS heute im Haushaltsausschuss zu verweigern. "Die Befürwortung von MEADS würde einen weiteren Schritt der Militarisierung der Außenpolitik darstellen. Mit MEADS werden mehrere Milliarden Euro an Steuergeldern verschwendet, die wiederum im Bereich der Sozial- und Bildungspolitik oder der Zivilen Konfliktbearbeitung fehlen werden", so Joachim Thommes, Politischer Geschäftsführer der DFG-VK.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Materialen

Factsheet: Auslaufen von NewSTART. Das Factsheet erklärt den New START-Vertrag und zeigt die Folgen auf, die das Auslaufen dieses Vertrags haben kann. Format DinA4.

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Briefing: Der Vertrag über das Verbot von Atom-waffen (AVV). Das Briefing (aus 2017 als der AVV bei den Vereinten Nationen angenommen wurde) gibt einen Überblick über Inhalte und Strukturen des Vertrags.

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