Suche
Spenden
Menü

Aktuelles zum Thema Atomwaffenpolitik und unsere Forderungen

IPPNW-Pressemitteillung vom 08.05.2018

Atomares Wettrüsten in der Region verhindern - Kriegsdrohungen stoppen

Atomabkommen mit dem Iran

08.05.2018 Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Organisation IPPNW schlägt angesichts der gefährlichen Entwicklung im Nahen Osten Alarm. Sie könne jederzeit zu einer direkten militärischen Konfrontation zwischen Israel, den USA und dem Iran und einer weiteren nuklearen Aufrüstung führen. Die Ärzteorganisation fordert die Bundesregierung und die Europäische Union auf, alle diplomatischen Bemühungen zu unternehmen, um die USA, Israel und den Iran von weiteren Eskalationsschritten abzuhalten und das Atomabkommen mit dem Iran zu stärken statt zu schwächen. Mittelfristig fordert die IPPNW die Einberufung einer umfassenden Konferenz zur Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittleren und Nahen Osten (KSZMNO) unter Einbeziehung aller Staaten der Region. Bereits 1995 hatte die UNO beschlossen, eine Konferenz zur Einrichtung einer massenvernichtungswaffen-freien Zone im Mittleren und Nahen Osten abzuhalten.

lesen

IPPNW/ICAN-Pressemitteilung

„Frieden und Sicherheit nur ohne Atomwaffen“

Nobelpreisträger begrüßen koreanische Abrüstungspläne

27.04.2018 Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Organisationen ICAN und IPPNW freuen sich über das Bekenntnis Nord- und Südkoreas zur „vollständigen nuklearen Abrüstung“. Die beiden Staaten sprechen in einer heutigen Erklärung vom Ziel einer atomwaffenfreien koreanischen Halbinsel. Kim Jong-un bekräftigte sein Versprechen, dass es keine weiteren Atomtests geben werde. Martin Hinrichs aus dem Vorstand von ICAN Deutschland kommentiert: „Frieden und Sicherheit in Korea wird es nur ohne Atomwaffen geben. Daher ist die Erklärung von Nord- und Südkorea ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wir erwarten nun konkrete Pläne zum Beenden des Atomwaffenprogramms.“

lesen

IPPNW/ICAN-Pressemitteilung vom 12.04.2018

Kritik an Verurteilung von Atomwaffengegnerinnen

Friedensnobelpreisträger "Protest gegen Atomwaffen ist dringend nötig"

12.04.2018 Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Organisationen ICAN und IPPNW kritisieren das Urteil gegen zwei junge Aktivistinnen, die gewaltfrei gegen die in Deutschland gelagerten US-Atombomben protestiert hatten. Vor rund eineinhalb Jahren hatten die beiden zusammen mit anderen Mitstreitern die Start- und Landebahn des Fliegerhorsts Büchel (Rheinland-Pfalz) blockiert, um auf die permanente Bedrohung durch die dort gelagerten Atomwaffen aufmerksam zu machen. Heute hat das Landgericht Koblenz die Aktivistinnen in zweiter Instanz wegen Hausfriedensbruch zu einer Geldstrafe in Höhe von ingesamt 1.050 Euro verurteilt.

lesen

IPPNW/ICAN-Pressemitteilung vom 23.03.2018

60 Jahre Atomwaffen sind genug!

Friedensnobelpreisträger fordern Abzug der Bomben aus Deutschland und Ende der nuklearen Teilhabe

23.03.2018 Die Atomwaffenstaaten rüsten auf, Donald Trump und Kim Jong-un treiben die Welt an den Rand eines Atomkriegs. Was jedoch nur wenige Menschen wissen: Auch in Deutschland sind Atomwaffen stationiert – schätzungsweise 20 US-Bomben lagern auf dem Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz. Am Sonntag (25. März) ist es genau 60 Jahre her, dass der Bundestag die sogenannte „nukleare Teilhabe“ im Rahmen der NATO beschlossen hat.

lesen

IPPNW-Pressemitteilung vom 07.03.2018

Finanzieren auch Sie Atomwaffensysteme?

ICAN-Studie „Don´t bank on the Bomb“

07.03.2018 Laut der ICAN-Studie „Don´t bank on the Bomb“ finanzieren deutsche Kreditinstitute die Herstellung von Atomwaffen mit Milliardenbeträgen. Zehn deutsche Finanzdienstleister haben den Atomwaffen-Produzenten seit Januar 2014 insgesamt rund 10,37 Milliarden US-Dollar (8,41 Milliarden Euro) zur Verfügung gestellt. Spitzenreiter ist die Deutsche Bank mit 6,620 Mrd. Dollar, gefolgt von der Commerzbank mit 1,264 Mrd. Dollar und der Allianz mit 1,036 Mrd. Dollar.

lesen

Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Materialen

Factsheet: Auslaufen von NewSTART. Das Factsheet erklärt den New START-Vertrag und zeigt die Folgen auf, die das Auslaufen dieses Vertrags haben kann. Format DinA4.

Download

Briefing: Der Vertrag über das Verbot von Atom-waffen (AVV). Das Briefing (aus 2017 als der AVV bei den Vereinten Nationen angenommen wurde) gibt einen Überblick über Inhalte und Strukturen des Vertrags.

Download

Navigation