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Aktuelles zum Thema Atomwaffenpolitik und unsere Forderungen

Aus Forum 187 / 2026

Vom Rechtsgutachten zum Verbot

Wie das World Court Project den Weg zum Atomwaffenverbot ebnete

10.09.2026 Erstmals hatte das höchste Gericht der Vereinten Nationen die gefährlichsten Waffen der Menschheit völkerrechtlich bewertet. Dieses Gutachten hätte es ohne das sogenannte World Court Project – das auf internationaler Ebene vor allem von der IPPNW, IALANA und dem IPB vorangetrieben wurde – vermutlich nie gegeben. Zwar ließ das Gutachten manche Fragen offen, doch es setzte einen Prozess in Gang, der auch 30 Jahre später noch die Arbeit zur Abschaffung von Atomwaffen prägt. Heute zeigt sich, welche langfristige Bedeutung das damalige Verfahren hatte.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 28. August 2026

Deutschland trägt eine Mitschuld an den Folgen der Atomtests

Internationaler Tag gegen Atomwaffentests

28.08.2026 Anlässlich des Internationalen Tages gegen Atomwaffentests am 29. August fordert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW die Bundesregierung auf, sich entschieden für das Verbot von Atomtests und die Unterstützung der Betroffenen einzusetzen. Weltweit leben unzählige Menschen mit den langfristigen gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Folgen der radioaktiven Verseuchung ihrer Heimat. Die wenigsten wurden entschädigt oder erhalten eine ausreichende medizinische Versorgung.

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Bündnis-Pressemitteilung vom 7. Juli 2026

Flaggentag der Mayors for Peace

Offener Brief – 30 Jahre IGH-Gutachten zu Atomwaffen

07.07.2026 Am Vortag des Flaggentags der "Mayors for Peace" veröffentlichen 55 prominente Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Politik, Kirche und Zivilgesellschaft einen gemeinsamen Offenen Brief an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag. Sie fordern neue politische Initiativen für nukleare Abrüstung, die Stärkung des Völkerrechts und die Vorbereitung eines deutschen Beitritts zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag.

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Aus Forum 186/2026

Grüner Anstrich für die Bombenindustrie

Atomwaffenkonzerne profitieren von ESG-Kriterien und EU-Taxonomie

05.06.2026 Erstmals seit Jahren ist die Zahl der Finanzinstitute, die in die Atomwaffenproduktion investieren, gestiegen. Das zeigt der Ende April erschienene „Don’t Bank on the Bomb“ Report von ICAN und PAX. Während im vergangenen Jahr 260 Institutionen veröffentlicht wurden, listet der Report nun 301 auf. Dieser Anstieg zeigt sich auch in der investierten Gesamtsumme, die um fast 200 Milliarden US-Dollar stieg. Investor*innen halten derzeit etwa 709,2 Milliarden US-Dollar in Anleihen und Aktien von Firmen, die an der Atomwaffenproduktion beteiligt sind.

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Aus Forum 186/2026

Ein Zwischenruf aus New York

NVV-Überprüfungskonferenz: Nukleare Abrüstung gerät zunehmend in den Hintergrund

04.06.2026 Während im UN-Hauptquartier die elfte Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrags (NVV) tagt, klafft die Schere zwischen diplomatischer Rhetorik und rüstungspolitischer Realität so weit auseinander wie selten zuvor. Im Schatten globaler Krisen präsentieren sich die Atomwaffenstaaten einmal mehr als Bewahrer eines Status quo, der faktisch ein neues, gefährliches Wettrüsten legitimiert. Die Stimmung vor Ort ist angespannt.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Materialen

Factsheet: Auslaufen von NewSTART. Das Factsheet erklärt den New START-Vertrag und zeigt die Folgen auf, die das Auslaufen dieses Vertrags haben kann. Format DinA4.

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Briefing: Der Vertrag über das Verbot von Atom-waffen (AVV). Das Briefing (aus 2017 als der AVV bei den Vereinten Nationen angenommen wurde) gibt einen Überblick über Inhalte und Strukturen des Vertrags.

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