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Aktuelles zum Thema Atomwaffenpolitik und unsere Forderungen

Wissenschaftler gegen "Star Wars"

Militarisierung des Weltraums befürchtet

19.05.2005 Eine Gruppe Wissenschaftler hat die USA davor gewarnt, Waffen im Weltraum zu entwickeln und zu stationieren. Dies sei unangemessen teuer und würde zu einem neuen Rüstungswettlauf führen. Im Rahmen der Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag hat die US-Wissenschaftlergruppe Union of Concerned Scientists (UCS) den Vereinten Nationen vorgeschlagen, einen Vertrag zu entwerfen, der zivile Satelliten zu stören verbietet. Sie wollen damit jede Rechtfertigung für Weltraumwaffen entkräften.

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Interview 19.05.05

Unakzeptable Gefahr für die Menschheit

News in Review mit Ron McCoy, IPPNW

19.05.2005 "Egal welche Gründe oder Bedenken zur Entwicklung von Atomwaffen führten, Atomwaffen stellen eine unakzeptable Gefahr für die Menschheit dar und müssen abgeschafft werden. Atomwaffen sind Genozidwaffen und können ganze Bevölkerungen auslöschen. Seit 35 Jahren versagt der Atomwaffensperrvertrag abgrundtief, weil die Welt nicht von Atomwaffen befreit wurde. Die Mehrheit der Menschen wollen die Abschaffung aller Atomwaffen. Es ist an der Zeit, neue Wege zu finden, um den Willen der Mehrheit in demokratische Aktion umzusetzen und das rechtwidrige Handeln einer kleinen Minderheit aufzuheben", sagte IPPNW-Präsident Ron McCoy im Interview mit News in Review.

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Meldung

Frankreich für Abzug von US-Atomwaffen

Alliot-Marie unterstützt Struck

19.05.2005 (AFP/International Herald Tribune): Die französische Verteidigungsministerin Michele Alliot-Marie sagte heute in einem Interview mit der US-amerikanischen Zeitung International Herald Tribune, dass sie die Forderung ihres deutschen Kollegen Peter Struck unterstütze, im Rahmen der Nato über einen Abzug der US-Atomwaffen in Europa zu sprechen.

Bericht

Jetzt geht`s los!

Arbeitspapiere eingebracht

18.05.2005 Australien hat es gewagt: Ohne Arbeitsausschüsse werden normalerweise offiziell keine Arbeitspapiere diskutiert, dennoch bat der australische Botschafter den Vorsitzenden um die Erlaubnis, ein Arbeitspapier ins Plenum einzubringen. Er erhielt ein vorsichtiges “Ja” und dann kamen sie alle. Malaysia brachte Papiere für die blockfreien Staaten ein, die Europäische Union, Japan, Kanada, Ägypten und China folgten mit ihren iskussionsvorlagen.

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Artikel

Bolton unentschuldigt abwesend

Will die US-Regierung den Sperrvertrag?

18.05.2005 Die US-amerikanische Zeitung Newsweek gab letzte Woche John Bolton die Schuld an der verfahrenen Situation bei der NPT-Konferenz in New York. Kritiker sagen, dass Bolton auf seiner Stelle als Untersekretär für Rüstungskontrolle und internationale Sicherheit „unentschuldigt abwesend“ war, weil er um die neue Stelle als UNO-Botschafter gerungen hat. Laut einem nicht namentlich genannten Beamten blockierte Bolton bereits vor einem halben Jahr alle diplomatischen Vorbereitungen für die Konferenz.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Materialen

Factsheet: Auslaufen von NewSTART. Das Factsheet erklärt den New START-Vertrag und zeigt die Folgen auf, die das Auslaufen dieses Vertrags haben kann. Format DinA4.

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Briefing: Der Vertrag über das Verbot von Atom-waffen (AVV). Das Briefing (aus 2017 als der AVV bei den Vereinten Nationen angenommen wurde) gibt einen Überblick über Inhalte und Strukturen des Vertrags.

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