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Aktuelles zum Thema Atomwaffenpolitik und unsere Forderungen

IPPNW-Presseinfo vom 10.6.2005

Schröder verharmlost US-Atomwaffen

Bomben bleiben in Deutschland

10.06.2005 Die IPPNW verurteilt Äußerungen von Bundeskanzler Schröder über US-amerikanische Atomwaffen, die im rheinland-pfälzischen Luftwaffenstützpunkt Büchel stationiert sind. Laut tageszeitung vom 9. Juni hat Schröder gesagt: „Wegen der 20 Dinger in Büchel, verkrache ich mich doch nicht mit den Amis.” Dazu die Abrüstungsexpertin der IPPNW, Xanthe Hall: „Es ist leichtfertig, wie Schröder mit diesen zerstörerischen Waffen - sie haben 20 mal die sechsfache Sprengkraft der Hiroshimabombe - umgeht. Sie als "Dinger" zu bezeichnen ist zynisch und zeigt, dass unser Bundeskanzler das vernichtende Potenzial von Atombomben offenbar nicht erfasst hat.”

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Aus dem IPPNW-Forum 93,94/05

Die Chance nach dem Scheitern

Atomwaffensperrvertrag vor dem Aus?

27.05.2005 Die Diplomaten der Mitgliedsländer des NPT-Vertrages haben es nicht geschafft: Die Überprüfungskonferenz ist ergebnislos beendet worden. Wie kann es nun weiter gehen? Leise, ganz leise und doch eindringlich spricht der Generalsekretär der Vereinten Nationen zu den Diplomaten. Sein Anliegen ist ihm so wichtig wie scheinbar aussichtslos. Zum Beginn der Verhandlungen über den Atomwaffensperrvertrag ermahnt er die beteiligten Staaten, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um die Menschheit von der atomaren Bedrohung zu befreien.

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Bericht

Atomwaffenkonferenz kläglich gescheitert

Nur NGOs bieten kreative Lösungen an

27.05.2005 Um 16:08 erklärte der Vorsitzende der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperr-Vertrags Sergio Duarte, die Verhandlungen für beendet. Er hatte zuvor in einer Pressekonferenz gesagt, dass er kein Abschlussstatement abgeben werde. Damit hat er viele Beobachter enttäuscht, die wissen wollten, was hinter den geschlossenen Türen gesagt wurde. Nicht mal die Magie des Zauberstabes der NGOs hat geholfen, die Konferenz zu retten.

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Bürgermeister Akiba sucht neue Wege für Abrüstung

Offener Brief an den Konferenzpräsident

27.05.2005 Der Bürgermeister von Hiroshima, Tadatoshi Akiba, schrieb heute an den Präsident der Atomwaffenkonferenz in New York, Sergio de Queiroz Duarte, einen offenen Brief. Er kündigte an, dass die Bürgermeister für den Frieden neue Wege für die atomare Abrüstung suchen werden, sollten die etablierten Gremien blockiert bleiben. “Nichts würde mich mehr freuen, der Welt in meiner Friedenserklärung zum 60. Jahrestag die Entwicklung einer realisierbaren Option zu verkünden”, so Akiba.

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Presseinformation

Das Imperium schlägt zu!

USA für Scheitern verantwortlich

26.05.2005 Eine Koalition von mehr als 2000 Gruppen aus 90 Ländern beschuldigt die USA und andere Atomwaffenstaaten, dabei versagt zu haben, das globale Nichtverbreitungssystem in den vier Wochen der Atomwaffenkonferenz bei den UN zu stärken. “Die Vereinigten Staaten hatten vier Wochen Zeit, um die internationale Führung beim Thema Nichtverbreitung zu übernehmen. Sie haben jedoch nur ein demokratisches Defizit aufgezeigt”, klagt Susi Snyder, Generalsekretärin der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF).

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Materialen

Factsheet: Auslaufen von NewSTART. Das Factsheet erklärt den New START-Vertrag und zeigt die Folgen auf, die das Auslaufen dieses Vertrags haben kann. Format DinA4.

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Briefing: Der Vertrag über das Verbot von Atom-waffen (AVV). Das Briefing (aus 2017 als der AVV bei den Vereinten Nationen angenommen wurde) gibt einen Überblick über Inhalte und Strukturen des Vertrags.

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