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Aktuelles zum Thema Atomwaffenpolitik und unsere Forderungen

IPPNW-Presseinfo vom 13.9.2005

Abgeordnete fordern Abzug der US-Atomwaffen

Unterschriftenaktion zum NATO-Treffen

13.09.2005 89 Parlamentarier und Parlamentarierinnen aus den europäischen Ländern, in denen US-Atomwaffen lagern, fordern die Aufnahme von Verhandlungen über den Abzug der US-Atomwaffen. In einer von den Ärzten für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) initiierten Erklärung heißt es: „Hiermit fordere ich die Regierungen von Belgien, Deutschland, Italien, den Niederlanden, der Türkei und Großbritannien auf: a) Verhandlungen über den Abzug der US-Atomwaffen in Europa aufzunehmen und b) die nukleare Teilhabe zu beenden.” Zu den Unterzeichnern gehören auch 16 deutsche SPD- und Bündnis 90/ Die Grünen-Bundestagsabgeordnete.

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Presseinfo des Trägerkreis Atomwaffen abschaffen

Atomwaffen abrüsten - in Deutschland anfangen

Unterschriftenaktion gestartet

06.08.2005 Eine neue Unterschriftenaktion - »Atomwaffen abrüsten - in Deutschland anfangen!« - wird vom Trägerkreis "Atomwaffen abschaffen!" und Greenpeace Deutschland anlässlich der 60. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki (6. bzw. 9. August) initiiert. Im Mai ist in New York die Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages gescheitert. Der zaghafte Vorstoß des deutschen Außenministers und des Verteidigungsministers den Abzug der immer noch in Deutschland und Europa stationierten Atomwaffen auf die Tagesordnung der NATO zu setzen, scheint im Wahlkampf in Vergessenheit zu geraten. Dem wollen 40 Friedensgruppen mit einer Unterschriftenaktion entgegen steuern.

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IPPNW-Presseinfo vom 14. Juli 2005

60 Jahre Atomwaffen

Millionen Krebstote durch Atomtests

14.07.2005 Vor 60 Jahren, am 16. Juli 1945, wurde in Alamogordo in der Wüste Neumexikos in den USA mit "Trinity" der erste Atomtest gezündet. Seitdem haben die fünf Atomwaffenstaaten USA, UdSSR, Frankreich, Großbritannien und China 2.045 Atomwaffentests in der Atmosphäre und unterirdisch durchgeführt. Das bedeutet: Bis 1998 gab es alle anderthalb Wochen einen Test. Zusätzlich führten Indien und Pakistan zwölf Tests durch. Der weltweite Anstieg von Krebserkrankungen ist auf den radioaktiven Fallout der Atombombentests der Jahre 1957 bis 1963 zurückzuführen.

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Atomare Bedrohung größer denn je

Atomwaffen in höchster Alarmbereitschaft

11.07.2005 Die atomare Bedrohung ist nach Einschätzung der Organisation IPPNW seit dem Ende der Ost-West-Konfrontation eher gewachsen: "Es gibt immer noch 3500 Atomwaffen, die in höchster Alarmbereitschaft sind", sagte IPPNW-Abrüstungsreferentin Xanthe Hall in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa). "Die Gefahr ist groß, dass es zu einem ungewollten Atomkrieg kommt." Das russische Frühwarnsystem zerfalle. 1997 habe es fälschlich einen Angriff angezeigt. "Das kann jederzeit wieder passieren, und wir reden über Minuten, in denen entschieden werden muss."

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IPPNW-Presseinfo vom 10.6.2005

Schröder verharmlost US-Atomwaffen

Bomben bleiben in Deutschland

10.06.2005 Die IPPNW verurteilt Äußerungen von Bundeskanzler Schröder über US-amerikanische Atomwaffen, die im rheinland-pfälzischen Luftwaffenstützpunkt Büchel stationiert sind. Laut tageszeitung vom 9. Juni hat Schröder gesagt: „Wegen der 20 Dinger in Büchel, verkrache ich mich doch nicht mit den Amis.” Dazu die Abrüstungsexpertin der IPPNW, Xanthe Hall: „Es ist leichtfertig, wie Schröder mit diesen zerstörerischen Waffen - sie haben 20 mal die sechsfache Sprengkraft der Hiroshimabombe - umgeht. Sie als „Dinger” zu bezeichnen ist zynisch und zeigt, dass unser Bundeskanzler das vernichtende Potenzial von Atombomben offenbar nicht erfasst hat.”

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Materialen

Factsheet: Auslaufen von NewSTART. Das Factsheet erklärt den New START-Vertrag und zeigt die Folgen auf, die das Auslaufen dieses Vertrags haben kann. Format DinA4.

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Briefing: Der Vertrag über das Verbot von Atom-waffen (AVV). Das Briefing (aus 2017 als der AVV bei den Vereinten Nationen angenommen wurde) gibt einen Überblick über Inhalte und Strukturen des Vertrags.

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