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Aktuelles zum Thema Atomwaffenpolitik und unsere Forderungen

Pressemitteilung vom 11.03.2002

Ärzte befürchten Einsatz gegen Irak

Die Atomwaffenpläne der USA

11.03.2002 Die IPPNW befürchtet, dass die Atomwaffenpolitik der US-Regierung bereits auf den geplanten Angriff auf Irak und die Ausweitung des "Kriegs gegen Terror" Auswirkung haben könnte. "Die Bereitschaft, eine Atomwaffe einzusetzen, ist bei dieser US-Regierung deutlich höher als bei den vorherigen," kommentiert Xanthe Hall, Atomwaffenex-pertin der IPPNW. Die Meldungen in der Presse über mögliche Ziele eines Atomwaffenein-satzes verstärke die Befürchtung der Ärzte, die USA könnten eine neue Atomwaffe bereits in Irak testen wollen.

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Pressemitteilung vom 26.02.2002

USA sind frei in der Wahl ihrer Atomwaffenziele

USA beendet Zusage nuklearen Nichteinsatzes

26.02.2002 Die Bush-Regierung beendet die 24-Jahre alte Zusicherung der USA, Staaten mit Atomwaffen nur anzugreifen, wenn diese selbst Atomwaffen besitzen oder sich in einem Bündnis mit einer Atomwaffenmacht befinden. Dieser als "negative Sicherheitsgarantie" der fünf Atomwaffenstaaten bekannte Anhang zum Atomwaffensperrvertrag existiert seit 1978. IPPNW-Deutschland fordert von der Bundesregierung, gegen diese Entscheidung aktiv zu werden, denn sie erhöhe die Bereitschaft, Atomwaffen einzusetzen.

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Kommentar

Zur Atomwaffenpolitik der USA

Brief der internationalen IPPNW an US-Präsidenten George W. Bush:

20.02.2002 Die Co-Präsidenten der IPPNW wenden sich wegen der Atomwaffenpolitik der USA in einem Brief an Präsident Bush. Darin äußern sie ihre Sorge, dass die kürzlich abgeschlossene Überprüfung der US-Atomwaffendoktrin (Nuclear Posture Review = NPR) eine Zurückweisung der US-Abrüstungsverpflichtungen unter dem Nukleare Nichtverbreitungs-Vertrag (Nuclear Non-Proliferation Treaty = NPT) darstellt und dies die jahrzehntelangen Bemühungen, die Ausbreitung und den möglichen Einsatz von Kernwaffen zu verhindern, untergräbt.

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IPPNW-Hintergrundpapier

Terror mit Atomwaffen

Atomare Gefahren durch den Krieg gegen Terror

20.02.2002 Schlagzeilen wie "Al-Qaida Atomwaffen könnten in den USA sein: UN-Vollversammlung mögliches Ziel" oder "Bin Ladens Atomgeheimnisse ent-deckt" erhöhen die Angst vor einem Einsatz von Atomwaffen durch Terroristen. Dennoch wurde offiziell auf die Behauptung Osama Bin Ladens, er sei im Besitz von Atomwaffen eher skeptisch reagiert. Trotzdem ist es aber möglich, dass Atommaterialien und Technologie an terroristische Gruppen weitergegeben wurden. Zudem gibt es eine andere Frage, die eher selten gestellt wird: Ist die Gefahr eines Einsatzes von Atomwaffen nur von terroristischer Seite zu befürchten? Dieses Papier analysiert die bekannten Fakten, skizziert den aktuellen atomaren Ausrüstungsstand möglicher Akteure - staatlich oder nicht-staatlich -und präsentiert einige Schlussfolgerungen.

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IPPNW-Factsheet

Überprüfung der US-Atomwaffendoktrin

Atomwaffen sollen eingesetzt werden!

20.02.2002 Die Veröffentlichung von Auszügen des Pentagon-Berichts an das US-Repräsentantenhaus zur Überprüfung der US-Atomwaffendoktrin (NPR = Nuclear Posture Review) sorgte im März weltweit für Schlagzeilen. Besonders die Aufzählung von sieben Staaten als potentielle Ziele eines Atomwaffeneinsatzes löste weltweit Empörung aus. Die USA schrauben die Rolle der Atomwaffen in ihrem Arsenal nicht zurück, sondern geben ihr vielmehr eine neue Betonung.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Materialen

Factsheet: Auslaufen von NewSTART. Das Factsheet erklärt den New START-Vertrag und zeigt die Folgen auf, die das Auslaufen dieses Vertrags haben kann. Format DinA4.

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Briefing: Der Vertrag über das Verbot von Atom-waffen (AVV). Das Briefing (aus 2017 als der AVV bei den Vereinten Nationen angenommen wurde) gibt einen Überblick über Inhalte und Strukturen des Vertrags.

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