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Aktuelles zum Thema Atomwaffenpolitik und unsere Forderungen

IPPNW-Jahrestreffen 13. März 2005

Völkerrecht und Atomwaffensperrvertrag

Vortrag von Norman Paech

13.03.2005 Wenn die Staaten in diesem Jahr zu einer neuen Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages (NPT-Vertrag) zusammenkommen, werden sie auf eine wenig erfolgreiche Geschichte dieses Vertrages zurückblicken. Zugleich müssen sie seine Tauglichkeit angesichts neuer Gefahren der Produktion wie auch der Weiterverbreitung nüchtern einschätzen. Denn obwohl dem 1968 unterzeichneten und 1970 in Kraft getretenen Vertrag bisher 187 Staaten, soviel wie keinem anderen Rüstungsbegrenzungsvertrag, beigetreten sind, entspricht diese Quantität kaum der Qualität seiner Verwirklichung.

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IPPNW-Presseinfo vom 13.3.2005

Atomwaffensperrvertrag steht auf der Kippe!

IPPNW-Jahrestreffen in Berlin

13.03.2005 "Die Zukunft des NPT-Vertrages steht ernsthaft auf der Kippe!", so resümierte die neue IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen aus Bielefeld die Beiträge von Friedensforschern und Kampagnenvertretern auf dem diesjährigen IPPNW-Jahrestreffen. Aktuell sind der Öffentlichkeit besonders die Beispiele Iran und Nordkorea und hier die Frage haben oder wollen sie Atomwaffen oder nicht vor Augen. Die Konflikte in der internationalen Gemeinschaft beleuchten eindringlich die Grundwidersprüche des Atomwaffensperrvertrages (NPT).

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Appell der IPPNW

Beenden Sie die atomare Bedrohung!

1.800 ÄrztInnen appellieren an Bush

22.02.2005 Knapp 1.800 IPPNW-Ärzte, -Ärztinnen und FörderInnen appellieren in der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung anlässlich des Besuches des amerikanischen Präsidenten in Deutschland an Georg W. Bush: "Hören Sie auf, Herr Präsident, die Welt durch Spaltung in gut und böse in eine ständige kriegerische Bedrohung zu versetzen! Hören Sie damit auf, kolonialistische Eroberungen als humanistische Wohltaten auszugeben." Lesen Sie den vollständigen Appell.

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Presseinfo vom 11.2.2005

Nordkoreas Atomwaffen

IPPNW verurteilt Verlautbarung

11.02.2005  Die nordkoreanische Führung hat verlautbaren lassen, Atomwaffen zu besitzen. Weltweit ist das Entsetzen groß. Die Einschätzungen reichen von "massiver Bedrohung" bis zum "Bluff", wie der australische Ministerpräsident John Howard sagt. Unbestritten ist allerdings: Die nukleare Bedrohung rückt näher.

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IPPNW-Presseinfo vom 11.01.05

Scharfer Protest gegen Vertragsbruch

US-Atomwaffen in Deutschland

11.02.2005 Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) fordern einen umgehenden Abzug aller US-Atomwaffen aus Deutschland. Die USA haben laut dem US-Institut Natural Defense Resource Council insgesamt 480 Nuklearwaffen in Europa gelagert; allein in Deutschland 150 (in Büchel und Ramstein). Bis zu 60 dieser Atomwaffen können im Ernstfall von deutschen Piloten in deutschen Flugzeugen eingesetzt werden.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Materialen

Factsheet: Auslaufen von NewSTART. Das Factsheet erklärt den New START-Vertrag und zeigt die Folgen auf, die das Auslaufen dieses Vertrags haben kann. Format DinA4.

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Briefing: Der Vertrag über das Verbot von Atom-waffen (AVV). Das Briefing (aus 2017 als der AVV bei den Vereinten Nationen angenommen wurde) gibt einen Überblick über Inhalte und Strukturen des Vertrags.

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