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Aktuelles zum Thema Atomwaffenpolitik und unsere Forderungen

Bericht

Die US exponieren sich

"Radikaler Abschied von bisheriger Praxis"

23.05.2005 Die Schlussberichte der Komitees müssen spätestens Mittwoch fertig werden. Trotz Arbeit am Wochenende kann über die wichtigsten Punkte der Verhandlungen bestimmt kein Konsens mehr erreicht werden. Warum? Weil vor allem die USA eine andere Position haben als die Mehrheit der anderen Staaten. Hier einige Beispiele.

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Die neue nukleare Bedrohung

Die atomare Welt

20.05.2005 Der Kalte Krieg ist längst vorbei. Doch bis heute bedrohen uns rund 28.000 Atomwaffen im Besitz der neun Atomwaffenstaaten (USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich, Israel, Indien, Nordkorea und Pakistan). Das ist zwar weniger als die Hälfte der Atomwaffen auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, jedoch noch genug, um die Welt mehrere Male zu zerstören. 96% der Atomwaffen gehören den USA oder Russland. Ungefähr 13.500 sind sofort einsatzfähig. Davon sind ca. 4.000 in ständiger Höchstalarmbereitschaft. Sie erreichen ihr Ziel in wenigen Minuten und töten Millionen von Menschen.

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Aus IPPNW-Forum 92/05

US-Atomwaffen in Europa

150 befinden sich noch in Deutschland

20.05.2005 Eigentlich ist die Nachricht bereits im letzten September in dem Bulletin of Atomic Scientists erschienen. Just als die IPPNW ihr Aktuell zu 65 Atomwaffen in Deutschland publizierte, erklärten unsere US-Kollegen beim Natural Resources Defense Institute (NRDC), auf deutschem Boden befänden sich mehr als doppelt so viele Atomwaffen. Wir deutschen Experten - Otfried Nassauer, Martin Kalinowski, Regina Hagen und ich - erkundigten uns nach den Quellen. Aber Hans Kristensen, der Autor der jetzt erst im Februar 2005 erschienenen Studie, wollte sie noch nicht preisgeben. Wir mussten uns gedulden.

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Aus IPPNW-Forum 91/05

Was passiert in New York in diesem Mai?

Nukleare Abrüstung und Atomenergie

20.05.2005 Vom 2. - 28. Mai 2005 findet die siebte Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages (NVV) statt. Alle fünf Jahre treffen sich die rund 190 Vertragsparteien (alle Staaten der Welt außer Israel, Indien, Pakistan und Nordkorea), um den Vertragserfolg zu überprüfen und Maßnahmen zu verabreden, die den Vertrag stärken. Bei der letzten Konferenz in 2000 wurde eine Liste von 13 Maßnahmen einstimmig verabschiedet. Diese Liste enthielt in Artikel VI eine Bestätigung der Verpflichtung, alle Atomwaffen abzuschaffen. Die USA wollen diese Verpflichtung als "überholt" ad acta legen.

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Nachricht

Illegal und unmoralisch

McNamara greift US-Atompolitik an

20.05.2005 Als „illegal und unmoralisch” hat der ehemalige US-Verteidigungsminister Robert McNamara die derzeitige US-amerikanische, russische und chinesische Atomwaffenpolitik bezeichnet. Mehr als ein Jahrzehnt nach dem Ende des kalten Krieges habe sich an der amerikanischen Nuklearpolitik nichts geändert. Vielmehr sei die Strategie nach wie vor aggressiv, was durch die Erneuerung bestehender und die Entwicklung neuer Atomwaffen wie Bunkerbrecher oder Mini-Atombomben zu belegen sei. Jeder Führer einer Atommacht sollte bei einer Explosion einer Atomwaffe anwesend sein, erklärte McNamara.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Materialen

Factsheet: Auslaufen von NewSTART. Das Factsheet erklärt den New START-Vertrag und zeigt die Folgen auf, die das Auslaufen dieses Vertrags haben kann. Format DinA4.

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Briefing: Der Vertrag über das Verbot von Atom-waffen (AVV). Das Briefing (aus 2017 als der AVV bei den Vereinten Nationen angenommen wurde) gibt einen Überblick über Inhalte und Strukturen des Vertrags.

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