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Aktuelles zum Thema Atomwaffenpolitik und unsere Forderungen

IPPNW-Hintergrund

Rüstungsexporte

Deutsche Waffenlieferungen nach Nahost

06.09.2006 Von Israel wurde während des aktuellen Krieges im Nahen Osten bei der Invasion des Libanon und des Gaza-Streifens eine Reihe von Waffensystemen eingesetzt, die mit Komponenten ausgestattet sind, die aus Deutschland geliefert wurden. Deutsche Technik kommt in allen drei Teilstreitkräften (Heer, Marine und Luftwaffe) Israels zum Einsatz.

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IPPNW Presseinformation vom 31. August 2006

Säbelrasseln mit Atomwaffen

Der 1. September ist Weltfriedenstag

31.08.2006 Die Organisation der Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges IPPNW fordert anlässlich der steigenden Gefahr eines Krieges zwischen den USA und dem Iran von der deutschen Bundesregierung eine eindeutige Absage für eine Beteiligung an militärischen Auseinandersetzungen. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran um dessen vermeintliches Atomwaffenprogramm eskaliert von Runde zu Runde. Der Iran droht kaum verholen mit dem Bau einer Atomwaffe, die USA betonen die Fähigkeit und den Willen zur Eröffnung einer weiteren Kriegsfront auch ohne Zustimmung der UNO.

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24.07.2006 Laut einem Artikel der Washington Post vom 24.7.2006 baut Pakistan einen neuen Atomreaktor, mit dessen Hilfe Plutonium für Atomwaffen hergestellt werden kann. Dieses Projekt stellt eine bedeutende Vergrößerung des pakistanischen Atomwaffenpotentials und damit eine Eskalation des regionalen Wettrüstens dar.

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Von Otfried Nassauer

Renaissance der Atomwaffen?

Deutschland und die neue NATO-Nuklearpolitik

15.07.2006 Im nächsten Jahrzehnt veralten große Teile des nuklearen Arsenals der NATO. Trägerflugzeuge wie der Tornado und die F-16 erreichen das Ende ihrer technischen Lebensdauer. Die nuklearfähigen Tornados der Bundeswehr im rheinland-pfälzischen Büchel etwa sollen ab 2012 außer Dienst gestellt werden. Die Lagersysteme für die derzeit etwa 480 Atombomben in Flugzeug-Sheltern auf europäischem Boden bedürfen dann einer Modernisierung. Schließlich müssten auch die nuklearen Bomben verändert oder durch neue ersetzt werden, wenn sie auf lange Sicht einen militärisch plausiblen, wenn auch zweifelhaften Zweck erfüllen sollten.

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taz-Kommentar

Relikt des Kalten Krieges

Noch immer stehen deutsche Tornados bereit

26.06.2006 Das neue Weißbuch bietet nun eine gute Gelegenheit, den Beitrag der Bundeswehr zur Politik der nuklearen Teilhabe zu klären. Militärische Gründe, deutsche Träger-flugzeuge bereitzuhalten, gibt es nicht mehr. Auch das politische Argument, dass die deutschen Tornados Voraussetzung für die Mitsprache in Nato-Nuklear-angelegenheiten seien, entspricht nicht oder nicht mehr den Tatsachen: Die Mitarbeit in den nuklearen Planungsprozessen ist unabhängig davon, ob Trägerflugzeuge für einen Atomwaffen-einsatz vorgehalten werden, wie auch der Parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium Pflüger bestätigte.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Materialen

Factsheet: Auslaufen von NewSTART. Das Factsheet erklärt den New START-Vertrag und zeigt die Folgen auf, die das Auslaufen dieses Vertrags haben kann. Format DinA4.

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Briefing: Der Vertrag über das Verbot von Atom-waffen (AVV). Das Briefing (aus 2017 als der AVV bei den Vereinten Nationen angenommen wurde) gibt einen Überblick über Inhalte und Strukturen des Vertrags.

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