Suche
Spenden
Menü

Aktuelles zum Thema Atomwaffenpolitik und unsere Forderungen

06.05.2008 Parallel zu Verhandlungen zum Atomwaffensperrvertrag bei der UNO in Genf verhandelten internationale SchülerInnen und StudentInnen letzte Woche in einer Simulation einen Vertrag zur weltweiten nuklearen Abrüstung. Über 80 junge Menschen lebten während der Vorbereitung auf die Simulation in einem Atomwaffenbunker. Gleichzeitig organisierten sie Workshops, kreative Aktionen und eine Jugendrede, in der sie die offizielle Konferenz bei der UNO zu einem Paradigmenwechsel in der Sicherheitspolitik und zu nuklearer Abrüstung aufforderten.

lesen

IPPNWforum/115/09

Eine Welt ohne Atomwaffen

Wachsender Konsens, aber noch kein Zeitplan

Die IPPNW-Kampagne ICAN wird im April gerade mal zwei Jahre alt, aber ihre Erfolgschancen sind seit dem Start gewaltig gestiegen. Nicht nur, dass sich viele Menschen Abrüstungsschritte durch den neuen US-Präsidenten Barack Obama erhoffen. Auch haben die sogenannten „vier apokalyptischen Reiter“, Kissinger, Nunn, Schultz und Perry mit ihren Meinungsartikeln 2007 und 2008 die Idee von einer atomwaffenfreien Welt überraschend salonfähig gemacht (wir berichteten im Forum 110). Seitdem gibt es viele neue Initiativen, die sich für eine atomwaffenfreie Welt einsetzen – und zwar auf höchster Ebene. Eine neue politische Mode oder eine tatsächliche politische Wende? Das Jahr 2009 wird uns zeigen, ob dies alles nur leere Versprechungen sind.

lesen

01.05.2008 Anfang der Woche hat in Genf das zweite Vorbereitungstreffen für die nächste Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages (Non-Proliferation-Treaty = NPT) im Jahr 2010 begonnen, und am Feiertag ist erst einmal Pause bei den Vereinten Nationen. Nicht so in der Rue du Mont-Blanc im Stadtzentrum: Schon am frühen Morgen trudeln aus den verschiedensten Richtungen IPPNW-Studierende aus Deutschland, Schweden und  der Schweiz ein.

lesen

Bündnis-Presseinfo 1. September 2009

Angie, kehr' vor der eigenen Tür!

Anti-Atomwaffen-Aktion vor der CDU-Parteizentrale

Zum heutigen Anti-Kriegstag haben AktivistInnen der Kampagne „unsere zukunft – atomwaffenfrei“ eine bunte Theateraktion vor der CDU-Parteizentrale und dem Verteidigungsministerium in Berlin aufgeführt. Damit wollten sie auf die letzten verbliebenen 20 Atombomben in Büchel (Eifel) aufmerksam machen. Sie fordern den Abzug der US-Waffen aus Deutschland.

lesen

Atomwaffensperrvertrag

Der Atomwaffensperrvertrag (englisch: Non-Proliferation Treaty, NPT) trat 1970 in Kraft. Der Vertrag, der von 189 Staaten unterzeichnet wurde, verbietet die Weitergabe bzw. den Erwerb von Atomwaffen. Außer China, Frankreich, Großbritannien, der UdSSR und den USA darf kein Land legal Atomwaffen entwickeln oder erwerben. Im Gegenzug erhalten die anderen Staaten atomare Materialien, wissenschaftliches Know-how und Technologien zur Nutzung der Atomenergie für zivile Zwecke. Der Vertrag enthält auch die Verpflichtung, alle Atomwaffen abzurüsten.

Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Materialen

Factsheet: Auslaufen von NewSTART. Das Factsheet erklärt den New START-Vertrag und zeigt die Folgen auf, die das Auslaufen dieses Vertrags haben kann. Format DinA4.

Download

Briefing: Der Vertrag über das Verbot von Atom-waffen (AVV). Das Briefing (aus 2017 als der AVV bei den Vereinten Nationen angenommen wurde) gibt einen Überblick über Inhalte und Strukturen des Vertrags.

Download

Navigation