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Aktuelles zum Thema Atomwaffenpolitik und unsere Forderungen

Atomwaffen A-Z

Nordkorea droht erneut mit Atomwaffeneinsatz

Reaktion auf neue UN-Sanktionen

04.03.2016 Kurz nachdem der UN-Sicherheitsrat seine Sanktionen gegen Nordkorea verschärft hat, reagierte Staatschef Kim Jong Un mit verstärktem Säbelrasseln: Er behauptet, er habe seine Atomwaffen einsatzbereit machen lassen und seinem Militär befohlen, sich für einen Präventivschlag bereit zu halten. Kim Jong-Un befürchtet, dass die USA sein Land angreifen wollen und eine "Enthauptungsoperation" plane. Dabei verwies er auf die bevorstehenden jährlichen Frühjahrsmanöver der Streitkräfte Südkoreas und der USA. Nordkorea sieht solche Manöver als Provokation.

Externe Beitrag

Der Durchbruch ist in Sicht

UN-Arbeitsgruppe zur nuklearen Abrüstung nimmt die Arbeit auf

21.01.2016 Nach dem Scheitern der Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag könnte das Jahr 2016 neuen Schwung in die nukleare Abrüstung bringen. In einem Unterorgan der Vereinten Nationen sollen konkrete rechtliche Schritte – und möglicherweise ein Atomwaffenverbot – endlich vorangetrieben werden. Julia Berghofer von ICAN-Deutschland schreibt für die Homepage der Heinrich-Böll-stiftung. Am 28. Januar 2016 nimmt die UN-Arbeitsgruppe ihre Arbeit auf, die in einem Zeitraum von insgesamt 15 Tagen in drei Blöcken im Februar, Mai und August zum Ergebnis kommen sollte.

Gastbeitrag von Xanthe Hall auf Huffingtonpost.de

Nukleare Aufrüstung und die Spur des Geldes

14.01.2016 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW warnt schon lange, dass die so genannte Modernisierung von Atomwaffen in den USA eine neue Aufrüstungswelle auslösen könnte. Nun schreiben William J. Broad und David E. Sanger in der New York Times vom 12. Januar 2016, dass das Programm auch unter vielen hochrangigen PolitikerInnen und Militärs in den USA auf Kritik stößt. Die ersten Flugtests mit der hochmodernen Atombombe B61-12, die auch in Deutschland stationiert werden sollen, laufen bereits. Derweil schauen Russland und Nordkorea sehr genau, welches Signal damit transportiert werden soll.

Pressemitteilung vom 06.01.2016

IPPNW verurteilt Atomtest Nordkoreas

06.01.2016 Laut der Wiener Organisation für den Atomteststoppvertrag CTBTO fand heute um 1:30 UTC (2:30 MEZ) ein ungewöhnliches seismisches Ereignis in Nordkorea statt, bei dem es sich vermutlich um einen Atomtest handle. Nordkorea behauptet, erfolgreich eine Wasserstoffbombe getestet zu haben. Die Ärzteorganisation IPPNW verurteilt den Atomtest als Verstoß gegen die universell akzeptierten Normen eines umfassenden Verbots von Nuklearwaffenversuchen, zu dem sich bisher 183 Länder vertraglich verpflichten. Jeglicher Atomtest bedeute eine schwere radioaktive Belastung für die Umwelt und eine Gefährdung des Weltfriedens, so die IPPNW.

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ICAN-Pressemitteilung

Deutschland stimmt gegen Atomwaffenverbot

08.12.2015 In der Generalversammlung der Vereinten Nationen wurden heute mit großer Mehrheit vier Resolutionen verabschiedet, die ein Verbot von Atomwaffen vorantreiben sollen. Mit zwei Enthaltungen und zwei Gegenstimmen stellt sich die Bundesregierung gegen den Fortschritt in der nuklearen Abrüstung. In der finalen Abstimmung im Plenum der Generalversammlung am 7. Dezember votierten jeweils zwischen 132 und 144 der 193 Mitgliedstaaten für den Start von Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot, die Anerkennung der katastrophalen humanitären Konsequenzen von Kernwaffen sowie für die ethische Verpflichtung, auf deren Abschaffung hinzuwirken.

Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Materialen

Factsheet: Auslaufen von NewSTART. Das Factsheet erklärt den New START-Vertrag und zeigt die Folgen auf, die das Auslaufen dieses Vertrags haben kann. Format DinA4.

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Briefing: Der Vertrag über das Verbot von Atom-waffen (AVV). Das Briefing (aus 2017 als der AVV bei den Vereinten Nationen angenommen wurde) gibt einen Überblick über Inhalte und Strukturen des Vertrags.

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