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Aktuelles zur deutschen Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“

IPPNW-Pressemitteilung vom 12.06.2017

Für ein atomwaffenfreies Europa – US-Atomwaffen abziehen

Internationales Symposium „Verbot von Atomwaffen: Eine europäische Sicht“

IPPNW-Protestaktion vor dem Haupttor des Fliegehorstes Büchel, auf dem US-Atomwaffen stationiert sind, Foto: IPPNW12.06.2017 

Ab kommenden Donnerstag verhandeln in New York mehr als 130 Staaten über ein Atomwaffenverbot - ohne Beteiligung der Bundesregierung. Um dem Verbotsprozess mehr Öffentlichkeit zu verschaffen, hat die ärztliche Friedensorganisation IPPNW am Sonntag ein Internationales Symposium „Verbot von Atomwaffen: Eine europäische Sicht“ am US-Atomwaffenstandort in Büchel (Eifel) mit 70 TeilnehmerInnen veranstaltet. Heute morgen fand an drei Toren zum Fliegerhorst Büchel zudem eine Blockade statt.

Pressemitteilung vom 23.05.2017

Erster Entwurf für ein UN-Atomwaffenverbot präsentiert

Friedensorganisationen werten den Vertragsvorschlag positiv

Ban The Bomb-Aktion New York, Foto: www.icanw.org23.05.2017 

Ein internationales Verbot von Atomwaffen rückt in greifbare Nähe. Der erste offizielle Vertragsentwurf wurde gestern bei den Vereinten Nationen in Genf veröffentlicht. Die Friedensorganisationen ICAN und IPPNW Deutschland bewerten das Dokument als Fortschritt auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt. „Der Entwurf ist eine gute Grundlage für die Verhandlungen im Juni und Juli“, erklärt Xanthe Hall von der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN). „Wir hoffen, dass am Ende der Konferenz ein starkes Abkommen beschlossen wird.“ Sollten sich die rund 130 Staaten nicht einigen, wird es noch eine weitere Verhandlungsrunde geben.

FR-Gastbeitrag von Xanthe Hall

„Auf ein Desaster warten, ist keine Strategie“

Die Bundesregierung sollte sich an den Verhandlungen zum Verbot von Atomwaffen beteiligen

T-Shirt für ein Atomwaffenverbot: Foto: ICAN03.04.2017 

Am späten Freitagabend sind die Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot in New York zu Ende gegangen. 129 Staaten beteiligten sich an der ersten Verhandlungsrunde. Deutschland boykottierte die Konferenz wie die meisten Nato-Mitglieder, obwohl sich die Bundesregierung zu multilateralen Abrüstungsprozessen und zum Ziel einer atomwaffenfreien Welt bekannt hat. Das Argument der Bundesregierung, Abrüstung könne nicht gegen den Willen der Atomwaffenstaaten durchgesetzt werden und sei daher sinnlos, verfehlt die eigentliche Intention eines Verbotsvertrages.

Pressemitteilung vom 27.03.2017

USA protestiert gegen UN-Verhandlungen

Beginn der UN-Konferenz über ein Atomwaffenverbot

Auftakt der Aktionspräsenz "20 Wochen gegen 20 Bomben" am 26.03.2017 in Büchel, Foto: atomwaffenfrei.jetzt27.03.2017 

Am heutigen Montag beginnen die offiziellen UN-Verhandlungen über ein weltweites Atomwaffenverbot. In New York werden Delegierte von mehr als 100 Staaten über „ein rechtsverbindliches Instrument zum Verbot nuklearer Waffen“ beraten. Das geplante Abkommen soll zur vollständigen Vernichtung dieser Massenvernichtungswaffen führen. Die erste Verhandlungsrunde wird bis zum Ende dieser Woche dauern, eine weitere ist für Juni/Juli geplant.

Blog-Beitrag von Ernst-Ludwig Iskenius

20-wöchige Aktionspräsenz in Büchel gestartet

Auftakt der Aktionspräsenz "20 Wochen gegen 20 Bomben" am 26.03.2017 in Büchel, Foto: atomwaffenfrei.jetzt26.03.2017 

Die Aktionspräsenz in Büchel "20 Wochen gegen 20 Bomben" startete am Wochenende mit mehreren Veranstaltungen und einer Blockade. IPPNW-Arzt Ernst-Ludwig Iskenius berichtet in einem Blogbeitrag vom Protestcamp: "Wir sind mit unserem Protestcamp wieder in der Region sichtbar, und es wird offensichtlich wahrgenommen, wie wir es denus Gesprächen mit verschiedenen Anwohnern entnehmen konnten. Es ist klar, dass auch zu den dort liegenden Atomwaffen ein sehr gespaltenes Verhältnis in der Region herrscht. Für die einen sind es sichere Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten in einer sonst strukturarmen Gegend. Für die anderen sind es Lärmbelästigung, unnötige hohe Ausgaben oder gar die atomare Bedrohung".


Aktion
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Atomwaffen A-Z
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Kommentar & Meinung
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Themen & Projekte
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Start der Kampagne „Büchel ist überall – atomwaffenfrei.jetzt“

Materialien

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Postkarte „20 Wochen gegen 20 Atombomben“ bewirbt die Aktionspräsenz vor Ort in Büchel vom 26.3. bis 9.8. Format DIN A6

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Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
Kontakt

Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
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