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Aktionen in und rund um Büchel (Nörvenich)

Auf dem Fliegerhorst der Bundeswehr in Büchel, idyllisch gelegen in der Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz, lagern die USA etwa 10-20 Atombomben. Im Rahmen der sogenannten nuklearen Teilhabe in der NATO trainieren deutsche Bundeswehr-Pilot*innen regelmäßig den Abwurf und sind im Kriegsfall verpflichtet, die Atombomben im Zielgebiet abzuwerfen. Die Atombomben in Büchel bedrohen Millionen von Menschen und gehören im Kriegsfall zu den ersten Zielen der Gegenseite. Ebenso die Stationierungsorte von US-Atombomben in den Niederlanden, in Belgien, der Türkei und Italien.

Deswegen machen wir jedes Jahr vor Ort in Büchel (und 2023 in Nörvenich) unsere Forderung und unseren Protest deutlich. Wir tragen die Atomwaffenproblematik in die Öffentlihkeit ein und wollen damit bei den politisch Verantwortlichen ein Umsteuern bewirken.

►Hier mehr Infos zu Atomwaffen in Deutschland

Pressemitteilung der Kampagne atomwaffenfrei.jetzt

Seit Sonntag fünf vor Zwölf kein Fahrzeugverkehr am Atomwaffenstützpunkt

Protestaktionen in Büchel

12.08.2013 Seit Sonntag 11.55 Uhr wird der Atomwaffenstützpunkt Büchel blockiert. Kein Fahrzeug konnte auf das Gelände fahren oder es verlassen. Um 06:30 Uhr sperrte die Polizei die Durchgangsstraße am Fußgängerzugang (Tor 6) ab, umstellte die Blockierenden, und geleitete die mit 4 Reisebussen angereisten Soldaten durch die Tür auf das Gelände. „Wir Friedensaktivistinnen und –aktivisten haben die Bundeswehrsoldaten gewaltfrei gezwungen, ihren Einsatzort durch die Hintertür zu betreten“, sagt der Koordinator der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“, Roland Blach.

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Pressemitteilung der Kampagne atomwaffen.jetzt

Atomwaffenstützpunkt Büchel erfolgreich blockiert

Protestaktionen in Büchel

12.08.2013 Etwa 750 Friedensaktivistinnen und –aktivisten aus der ganzen Bundesrepublik, den Niederlanden, Belgien und Gästen aus den USA haben erstmalig 24 Stunden lang alle Zufahrten zum einzigen deutschen Atomwaffenstützpunkt (Büchel) blockiert. Damit hat die Friedensbewegung vor der Bundestagswahl den Druck auf die PolitikerInnen verstärkt, die letzten Atombomben aus Deutschland endlich abzuziehen. Bis zu 200 Blockierende haben die Nacht vor den Toren verbracht. Dabei haben Jugendliche neben Rentnerinnen im Schlafsack gelegen – von Bikern und jugendlichen UmweltaktivistInnen bis hin zu kirchlich Engagierten und Ärztinnen und Ärzten der IPPNW.

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Pressemitteilung der Kampagne atomwaffen.jetzt

Atomwaffenstandort musikalisch blockiert

Protestaktion in Büchel

11.08.2013 11.8.2013 Seit 5 vor Zwölf wird das Haupttor zum Fliegerhorst Büchel blockiert. Der letzte in Deutschland verbliebene Atomwaffenstandort soll 24 Stunden lang bis Montagmittag lahmgelegt werden. „Wir gehen davon aus, dass die Bundeswehr die Einschränkungen toleriert und die Polizei die Einfahrt nicht räumen wird“,  erklärt Berthold Keunecke, Pressesprecher der Aktions- und Musikgruppe  Lebenslaute.

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Pressemitteilung der Kampagne atomwaffenfrei.jetzt

Friedensaktivisten und Musikgruppen blockieren Fliegerhorst Büchel

Nagasaki-Gedenktag/Große Protestaktionen am US-Atomwaffenstandort

09.08.2013 Im Friedenscamp in Büchel in der Eifel haben die letzten Vorbereitungen auf die 24-stündige Musikblockade des Fliegerhorstes am 11./12. August 2013 begonnen. In Büchel lagern noch geschätzte 20 US-Atomwaffen, hier proben deutsche Bundeswehrsoldaten für den Ernstfall. Um 11.02 Uhr, der Uhrzeit des Atombombenabwurfs auf die japanische Stadt Nagasaki im Jahr 1945, hat die Unterstützergruppe um Pfarrer Matthias Engelke das Fasten gebrochen und eine Andacht zum Gedenken an die Atombombenopfer gehalten.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 5.8.2013

Atomwaffenstandort Büchel ist der Schlüssel zur Abrüstung

68. Gedenktage an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

05.08.2013 Die deutsche Sektion der IPPNW gedenkt der Opfer der Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki in diesem Jahr auf besondere Weise: Die ärztliche Friedensorganisation beteiligt sich unter dem Motto „Abrüstungsinstrumente – Rhythm beats Bombs“ an den Protestaktionen der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ am letzten deutschen Atomwaffenstandort auf dem Fliegerhorst Büchel.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Aktionscamp in Nörvenich 2024

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