Suche
Spenden
Menü

Aktionen in und rund um Büchel (Nörvenich)

Auf dem Fliegerhorst der Bundeswehr in Büchel, idyllisch gelegen in der Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz, lagern die USA etwa 10-20 Atombomben. Im Rahmen der sogenannten nuklearen Teilhabe in der NATO trainieren deutsche Bundeswehr-Pilot*innen regelmäßig den Abwurf und sind im Kriegsfall verpflichtet, die Atombomben im Zielgebiet abzuwerfen. Die Atombomben in Büchel bedrohen Millionen von Menschen und gehören im Kriegsfall zu den ersten Zielen der Gegenseite. Ebenso die Stationierungsorte von US-Atombomben in den Niederlanden, in Belgien, der Türkei und Italien.

Deswegen machen wir jedes Jahr vor Ort in Büchel (und 2023 in Nörvenich) unsere Forderung und unseren Protest deutlich. Wir tragen die Atomwaffenproblematik in die Öffentlihkeit ein und wollen damit bei den politisch Verantwortlichen ein Umsteuern bewirken.

►Hier mehr Infos zu Atomwaffen in Deutschland

Presseinformation vom 10.03.04

Sir Peter Ustinov am 20. März 2004 Redner

Protestmarsch zum Atomwaffenlager Ramstein (Rheinland-Pfalz)

10.03.2004 10.000 Zivilisten mussten im Irak für die Befreiung von einer atomaren Weltbedrohung sterben, die es dort gar nicht gab. Aber die Bedrohung ist da. Vor Tagen wurde der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde El Baradei gefragt, wann die Atomkriegsbedrohung am größten gewesen sei. Seine Antwort: "Gerade jetzt!" Auf der geplanten Doppelkundgebung des Marsches zum Atomwaffenlager Ramstein werden u.a. reden: Sir Peter Ustinov, Mike Mc Cally (USA), Pröpstin Helga Trösken, Sabine Leidig (attac), Oskar Lafontaine, Franz Alt und Horst-Eberhard Richter.

lesen

Abzug der letzten Atomwaffen aus Deutschland gefordert

Friedensgruppen übergeben Unterschriften im Kanzleramt

30.05.2008 Im Kanzleramt übergaben diesen Mittwoch Friedensgruppen aus ganz Deutschland 10.000 Unterschriften. Sie fordern den Abzug der Atomwaffen vom Fliegerhorst Büchel und die Beendigung der nuklearen Teilhabe Deutschlands. Anschließend führten die Vertreter der Friedensgruppen, u. a. Ärzteorganisation IPPNW und die Bürgermeister für den Frieden, ein Hintergrundgespräch mit den Referenten der Bundeskanzlerin für Sicherheits- und Abrüstungspolitik. Die IPPNW-Abrüstungsexpertin Xanthe Hall übergab dabei einen aktualisierten Modellentwurf für eine Nuklearwaffenkonvention zur vollständigen weltweiten Abrüstung von Atomwaffen.

lesen

Einladung zu einer Pressekonferenz am 13.10.2010

Der "nukleare Schirm" bietet keinen Schutz

pax christi, IALANA und IPPNW zur Veröffentlichung des neuen NATO-Konzepts

Lautet Rheinischer Post sollen die Tornado-Jagdbomber ausgemustert werden. Jetzt ist es an der Zeit, Deutschland atomwaffenfrei zu machen. Die nächste Gelegenheit für die Regierung, dieses Vorhaben voranzubringen, bietet der NATO-Gipfel im November in Portugal. Dort stellt sich die Frage, ob die NATO künftig auf die Stationierung substrategischer Atomwaffen in Europa verzichten sollte oder nicht. Der Bundestag hat sich eindeutig positioniert und alle Fraktionen haben die Bundesregierung aufgefordert, sich „mit Nachdruck für den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland einzusetzen“. 

lesen

"Zukunft ohne Atomwaffen" -Presseinfo, 13.10.2010

Es gibt keine Gründe für Atomwaffen in Deutschland und Europa

Der "nukleare Schirm" bietet keinen Schutz

Es gibt keine überzeugenden Argumente, weiterhin US-Atomwaffen in Deutschland und Europa zu stationieren. Das geht aus der Studie „Die NATO und der nukleare Schirm -  Gibt es gute Gründe für Atomwaffen in Deutschland und Europa?“ hervor, die der Friedensforscher Otfried Nassauer im Auftrag der IPPNW erstellt hat.

lesen

IPPNW-Presseinformation vom 15.07.2011

Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel?

IPPNW und Friedensbewegung fordern: Bundesregierung muss Abzug durchsetzen

Die japanische Zeitung „Asahi Shimbun“ vom Freitag (15.7.) zitiert einen mit Abrüstungsfragen beauftragten US-Beamten, dass die USA den Abzug aller taktischen Atomwaffen aus Europa erwägen. Dies solle im Rahmen der NATO besprochen werden. Gründe für den Abzug sind die Kosten der Stationierung und das Ziel einer Welt ohne Atomwaffen.

lesen

Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Aktionscamp in Nörvenich 2024

Navigation