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Aktionen in und rund um Büchel (Nörvenich)

Auf dem Fliegerhorst der Bundeswehr in Büchel, idyllisch gelegen in der Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz, lagern die USA etwa 10-20 Atombomben. Im Rahmen der sogenannten nuklearen Teilhabe in der NATO trainieren deutsche Bundeswehr-Pilot*innen regelmäßig den Abwurf und sind im Kriegsfall verpflichtet, die Atombomben im Zielgebiet abzuwerfen. Die Atombomben in Büchel bedrohen Millionen von Menschen und gehören im Kriegsfall zu den ersten Zielen der Gegenseite. Ebenso die Stationierungsorte von US-Atombomben in den Niederlanden, in Belgien, der Türkei und Italien.

Deswegen machen wir jedes Jahr vor Ort in Büchel (und 2023 in Nörvenich) unsere Forderung und unseren Protest deutlich. Wir tragen die Atomwaffenproblematik in die Öffentlihkeit ein und wollen damit bei den politisch Verantwortlichen ein Umsteuern bewirken.

►Hier mehr Infos zu Atomwaffen in Deutschland

IPPNW-Pressemitteilung vom 24.09.2015

IPPNW unterstützt Aufruf von Hermann Theisen zum "Whistleblowing"

Öffentlichkeit benötigt Informationen über Stationierung von neuen US-Atomwaffen

24.09.2015 Das Amtsgericht Cochem verhandelt heute über die Frage der Strafbarkeit von Aufrufen zum Whistleblowing. Anlass des Strafverfahrens sind Flugblätter des Heidelberger Friedensaktivisten Hermann Theisen, in denen er die Bundeswehrsoldaten aufgerufen hat, die Zivilgesellschaft über die Modernisierung der US-Atomwaffen in Deutschland zu informieren. Die IPPNW unterstützt seine Argumentation, dass ein Appell an das Gewissen von Soldaten, mit dem Ziel eine Debatte herbeizuführen, nicht strafbar sein kann. So hatte auch das Verwaltungsgericht Koblenz bereits im Januar 2015 ein Verbot der Verteilung von Flugblätten als "erhebliche Grundrechtsbeschränkung" aufgehoben. Das Amtsgericht Cochem wirft Theisen Geheimnisverrat vor.

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05.05.2015 Die IPPNW-Regionalgruppe Mannheim  blockierte am heutigen Morgen zusammen mit der Kurve Wustrow, einem Bildungswerk für Friedensarbeit im Wendland, erfolgreich das Haupttor des Atomwaffenstützpunktes Büchel/Eifel. Über eine halbe Stunde konnte der Verkehr in den Fliegerhorst nicht fließen und staute sich mehrere 100 Meter auf der angrenzenden Bundesstrasse. Damit sind die beiden Gruppen einem Aufruf von Büchel65 gefolgt, dem bestehenden Unrecht, das von  Atomwaffen ausgeht, mit Zivilem Ungehorsam zu begegnen. Die Aktivisten wollten auf das katastrophale humanitäre Leid für Menschen und Umwelt im Falle einer einzigen Atomwaffenexplosion, gezielt oder aus Versehen, hinweisen. „In einem solchen Fall können wir als Ärzte nicht mehr helfen.“ Deshalb gibt es aus ärztlicher Sicht nur ein einziges Rezept: Die Prävention, nämlich das Verbot von Atomwaffen und deren rigorose Abschaffung.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 16.6.2014

Friedensorganisationen rufen SPD auf, Modernisierung von Atomwaffen abzulehnen

Offener Brief an den SPD-Fraktionsvorstand

16.06.2014 Die deutsche IPPNW-Sektion, die Kampagnen „atomwaffenfrei.jetzt“, ICAN und „Atomwaffen – ein Bombengeschäft“ sowie das Netzwerk „Kooperation für den Frieden“ haben heute einen offenen Brief an den SPD-Fraktionsvorstand veröffentlicht. Darin wird die SPD aufgerufen, „dezidiert Stellung zu beziehen gegen die Stationierung neuer Atombomben in Deutschland“.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 28.5.2014

Deutschland braucht keine neuen Atombomben

28.05.2014 Anlässlich des heutigen Berichts in der Rheinischen Post, dass die USA bereits mit der Modernisierung der US-Atombomben in Deutschland begonnen haben, erklärt Xanthe Hall, Abrüstungsreferentin der Ärzteorganisation IPPNW: „Deutschland braucht keine neuen Atombomben. Wir brauchen eher einen Plan, wie wir die alten Atombomben loswerden. Die in der Eifel gelagerten US-Atomwaffen erhöhen die Sicherheit Deutschlands in keiner Weise und sollten abgezogen werden. Im Gegenteil: Atomwaffen gefährden die Existenz unseres Lebens in hohem Maße.

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Pressemitteilung vom 21.11.2013

Ohne russische Zustimmung kein Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland?

Koalitionsvereinbarung

21.11.2013 CDU, CSU und SPD schieben den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland auf die lange Bank. „Die Formulierung im Koalitionsvertrag ist eine Farce und ein Formelkompromiss. Deutschland versteckt sich hinter Russland und den USA. Ein selbstbewusstes Vertreten von deutschen Interessen ist hier nicht mehr zu erkennen“, erklärt Xanthe Hall, IPPNW-Abrüstungsreferentin und Sprecherin der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“. Wie man es richtig macht, zeigte in dieser Woche das Parlament in den Niederlanden. Es beschloss am 19. November 2013 de facto, die „nukleare Teilhabe“ auslaufen zu lassen.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
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