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IPPNW-Presseeinladung vom 27. Januar 2021

Reden statt Rüsten - Abrüstung schafft Sicherheit: Mehr Fortschritte bei Abrüstung notwendig

Fotoaktion “New Start-Verlängerung” am 29. Januar 2021, 10:30 Uhr, Pariser Platz

Am 5. Februar 2021 wäre der New Start-Vertrag zur Beschränkung der nuklearen Trägersysteme und Atomwaffensprengköpfe zwischen Russland und den USA ausgelaufen. Der neue US-Präsident Joseph Biden hat mit dem russischen Präsident Wladimir Putin vereinbart, das Abkommen um 5 Jahre verlängern zu wollen. Mit einem kleinen Straßentheater und einer Fotoaktion vor den Botschaften der beiden Länder stellen Aktivist*innen dar, wie Präsident Biden und Amtsinhaber Putin den neuen Vertrag unterzeichnen und Atomwaffen-Attrappen schon jetzt in die Mülltonne entsorgen.

Datum: 29.01.2021
Uhrzeit: 10:30 - 11:30 Uhr
Ort: Treffpunkt Pariser Platz*

*Fotoaufnahmen sind voraussichtlich auch vor der Botschaft der Russischen Föderation (Unter den Linden 63-65, 10117 Berlin) und der USA (Pariser Platz 2, 10117 Berlin) möglich.

Der New Start-Vertrag wurde 2010 unter den ehemaligen Präsidenten Obama und Medwedew mit einer Laufzeit von 10 Jahren verabschiedet und soll nun noch einmal um fünf Jahre verlängert werden. Diese Option schien unter US-Präsident Trump aussichtslos. Dann wäre nach der Aufkündigung des INF-Vertrags zur Begrenzung von Mittelstreckensystemen und des Vertrags über den Offenen Himmel auch der letzte bilterale Rüstungskontrollvertrag zwischen den USA und Russland ausgelaufen.

Der neue Amtsinhaber Biden hat sich nun mit Präsident Putin auf eine Verlängerung des New Start-Vertrages geeinigt. Das ist ein wichtiges Signal, um die Risiken der Atomwaffenpolitik wieder zu regulieren.

Mit unserer Fotoaktion wollen wir der  Forderung nach nuklearer Abrüstung in den USA und Russland Nachdruck verleihen und aufzeigen: Beide Länder besitzen auch 30 Jahre nach Ende des Kalten Krieges noch immer über 90 Prozent der weltweiten Atomwaffenarsenale. Dies umfasst laut dem schwedischen Friedensforschungsinstitut SIPRI derzeit ca. 13.000 nuklearen Sprengköpfe. Wir fordern: Reden statt Rüsten - Abrüstung schafft Sicherheit.

Die Aktion wird organisiert von ICAN Deutschland, IPPNW Deutschland, DFG-VK und den Naturfreunden.


Kontakt:
Lara-Marie Krauße
, Tel. 030 / 69 80 74 15, krausse@ippnw.de

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
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Ansprechpartner

Dr. med. Lars Pohlmeier

Dr. med. Lars Pohlmeier
IPPNW-Vorsitzender
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Materialien

IPPNW-Forum 186: Nukleare Abrüstung statt leerer Versprechen

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Faltblatt "Mut zum Widerspruch. Mut zur Abrüstung. Gemeinsam gegen die atomare Bedrohung!"
mit Hintergründen zu Rüstungskontrolle und Völkerrecht, zur aktuellen Aufrüstung und zum Engagement für die Abschaffung der Atomwaffen. 

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