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IPPNW/ICAN-Pressemitteilung vom 11.4.2014

Krim-Krise mahnt zu weltweitem Atomwaffenverbot

Außenministertreffen in Hiroshima

Anlässlich des Treffens der Außenministertreffen der Initiative für Nichtverbreitung und Abrüstung (NPDI) in Hiroshima erklären ICAN Deutschland und IPPNW:

Die Krim-Krise macht deutlich, wie schnell Aufrüstungsspiralen auch in Europa in Gang kommen können. Umso wichtiger ist es klar zu stellen, dass Atomwaffen keine Sicherheit garantieren. Im Gegenteil: Notwendig ist ein Verbot aller Atomwaffen, damit in zukünftigen Krisen niemand mehr auf die nukleare Karte setzen kann. Die Modernisierung der in Deutschland stationierten US-Atomwaffen lehnen wir daher entschieden ab und fordern die Bundesregierung dazu auf, darauf zu verzichten. Sie bedroht den unter großen Anstrengungen gestifteten Frieden auf unserem Kontinent.


Auf dem Außenministertreffen der NPDI (Non-Proliferation and Disarmament Initiative) in Hiroshima muss Außenminister Frank-Walter Steinmeier klarstellen, dass Sicherheit und Stabilität in der Welt erst mit der völligen Vernichtung der nuklearen Arsenale zu erreichen sind, und sich für ein Verbot von Atomwaffen einsetzen.

Nur durch glaubhafte nukleare Abrüstung, mit dem Ziel einer atomwaffenfreien Welt, lässt sich deren weitere Verbreitung verhindern. Wer nicht will, dass künftig immer mehr Staaten zur Rückversicherung nach Atomwaffen greifen, muss sie weltweit abschaffen. Andernfalls werden weitere Staaten, mit Verweis auf die Krim, den Irak und Libyen, Nordkorea nacheifern und Atomwaffen bauen. Die einzige Garantie dafür, dass Atomwaffen nie wieder eingesetzt werden, ist ihre weltweite Ächtung und anschließende Vernichtung.

Kontakte:
Xanthe Hall, IPPNW-Abrüstungsreferentin, xanthe@ippnw.de, 0171- 43 58 404
Martin Hinrichs, ICAN Deutschland, martin@icanw.org, 0151-70806049
Angelika Wilmen, Pressesprecherin der IPPNW, wilmen@ippnw.de ,Tel. 0162-2057943

Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), Körtestr. 10, 10967 Berlin, Email: wilmen@ippnw.de, www.ippnw.de

International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN), www.icanw.org


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Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
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IPPNW-Forum 186: Nukleare Abrüstung statt leerer Versprechen

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Faltblatt "Mut zum Widerspruch. Mut zur Abrüstung. Gemeinsam gegen die atomare Bedrohung!"
mit Hintergründen zu Rüstungskontrolle und Völkerrecht, zur aktuellen Aufrüstung und zum Engagement für die Abschaffung der Atomwaffen. 

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Massenvernichtungs-waffen im Namen der Kirche?
Die Stellungnahme kritisiert die Friedensdenkschrift 2025 der Evangelischen Kirche in Deutschland - insbesondere den Versuch, den Besitz von Atomwaffen, die Abschreck-ungslogik und die nukleare Teilhabe zu rechtfertigen.

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Hibakusha/Survivors - Überlebende von Atomwaffen: Das vierseitige Faltblatt erläutert die Folgen von Atomwaffen für die Überlebenden und lässt Betroffene zu Wort kommen. Format DinA4.

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Factsheet: Auswirkungen einer Atomexplosion. Was passiert, wenn eine Atombombe gezündet wird? Welche sofortigen, kurz- und langfristigen Auswirkungen hat ihre Explosion? Format DinA4.

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