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IPPNW-Pressemitteilung vom 1.6.2012

5 vor 12 – JETZT ist Zeit zum Aufwachen!

Aktionstag für Atomwaffenfreiheit am 2. Juni 2012

Die Internationale Kampagne für die Abschaffung aller Atomwaffen (ICAN) ruft am 2. Juni 2012 weltweit alle Atomwaffengegner auf, eine sofortige Aufnahme von Verhandlungen für eine Ächtung von Atomwaffen zu fordern. Auch die deutsche Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ beteiligt sich an diesem Aktionstag.

Die Kampagne will die Öffentlichkeit am 2. Juni 2012 darauf aufmerksam machen, dass die 20.000 Atomwaffen in der Welt katastrophale humanitäre Folgen auslösen können. Als „Weckruf“ verbreiten Atomwaffengegner den Link zu einem kurzen Video, das diese Aussage eindrucksvoll vermittelt. Alle sind aufgefordert, das Video an diesem Tag an Freunde und Bekannten weiter zu leiten. Das Video ist hier zu sehen: www.youtube.com/watch

Aktivisten in Deutschland werden zudem aufgerufen, um 11:55 Uhr (fünf vor 12 – die aktuelle Zeit auf der Weltuntergangsuhr der Zeitung „Bulletin of Atomic Scientists“) in ihrer Stadt oder Gemeinde eine „Weckaktion“ als Flashmob zu veranstalten. Ausgestattet mit Klingeln, Handys oder Wecker sollen sie auf die immer noch präsente Gefahr durch Atomwaffen aufmerksam machen.

Die Radtour „Global Zero Now“, die am 19. Mai 2012 in Stuttgart gestartet ist, wird das Atomwaffenlager Kleine Brogel in Belgien am 2. Juni 2012 erreichen. Dort werden sich Aktivisten aus Deutschland und Belgien versammeln und den Stützpunkt mit den Fahrrädern umrunden. Danach fährt die Radlergruppe weiter nach Brüssel zur NATO, um einen Brief der deutschen Bürgermeister an NATO-Generalsekretär Rasmussen zu überreichen. Der Brief fordert den Abzug von Atomwaffen aus Deutschland und Europa.

Mehr Informationen zum Aktionstag am 2. Juni finden Sie hier: www.atomwaffenfrei.de/aktiv-werden/aktionstag.html

Kontakt:
Xanthe Hall, Sprecherin und IPPNW-Atomwaffenexpertin, xanthe@ippnw.de, Tel: 030-69807412, Mobil: 0171-4358404, www.atomwaffenfrei.de, www.ippnw.de

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Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
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Faltblatt "Mut zum Widerspruch. Mut zur Abrüstung. Gemeinsam gegen die atomare Bedrohung!"
mit Hintergründen zu Rüstungskontrolle und Völkerrecht, zur aktuellen Aufrüstung und zum Engagement für die Abschaffung der Atomwaffen. 

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Massenvernichtungs-waffen im Namen der Kirche?
Die Stellungnahme kritisiert die Friedensdenkschrift 2025 der Evangelischen Kirche in Deutschland - insbesondere den Versuch, den Besitz von Atomwaffen, die Abschreck-ungslogik und die nukleare Teilhabe zu rechtfertigen.

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