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Projekte und Kampagnen im Bereich Atomwaffen

Aktion verlängert

Sadakos Kraniche

Beim Origami falten ins Gespräch kommen

Auch 2026 senden wir wieder Origami-Kraniche nach Hiroshima: zum Gedenken an die Atombombenangriffe und an Sadako Sasaki, die Tausend Kraniche bastelte, um nicht an den Folgen der radioaktiven Strahlung zu sterben. Denn was passiert, wenn Menschen zusammenkommen, um einen Kranich zu falten? Es entsteht Raum für Begegnung und für Gespräche über die Zukunft, in der wir leben wollen. Deshalb laden wir dazu ein, bei Veranstaltungen gemeinsam Origami-Kraniche zu falten und dabei über Atomwaffen zu sprechen: die Geschichte, die Folgen und darüber, wie wir für eine Welt ohne diese Waffen eintreten können.

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To Survive is to Resist

Die Geschichten der Überlebenden der Atomwaffeneinsätze und der über 2.000 Explosionen zu Testzwecken zeigen uns deutlich, welche Auswirkungen Atomwaffen haben – bei ihrem Einsatz und bereits bei ihrer Entwicklung. Das Projekt soll deshalb die Stimmen von Betroffenen stärken und ihre Perspektive in Debatten einbringen, von denen sie derzeit ausgeschlossen sind. Wir wollen in Deutschland über die bereits heute bestehenden, massiven Probleme aufgrund von Atomwaffen aufklären: über die Gesundheitsprobleme, die Menschenrechtsverletzungen und die Umweltprobleme. Auch der Uranabbau und zivile Nuklearkatastrophen werden beleuchtet.

Kampagne

Friedensfähig statt erstschlagfähig

Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!

03.02.2025 Ziel der Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig: Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ ist es, möglichst breite und bundesweite Proteste gegen die geplante Stationierung landgestützter US-Marschflugkörper, Hyperschallwaffen und Raketen in Deutschland zu bündeln. Wir wollen über die Risiken und Gefahren der Stationierung aufklären und so die dringend nötige Debatte lostreten, vor der sich der Bundeskanzler seit der Ankündigung der Stationierung im Juli 2024 drückt.

Denn:

  1. Landgestützte Mittelstreckenwaffen sind Angriffswaffen mit extrem destabilisierender Wirkung.
  2. Landgestützte Mittelstreckenwaffen erhöhen das Risiko eines Atomkriegs aus Versehen.
  3. Landgestützte Mittelstreckenwaffen gießen Öl ins Feuer eines neuen (nuklearen) Rüstungswettlaufs.
  4. Landgestützte Mittelstreckenwaffen der USA machen Deutschland zu einem zentralen Angriffsziel.

Atomwaffen A-Z

NPT, DEFCON, HEU – rund um Atomwaffen wimmelt es von Abkürzungen und Fachsprache. Wer einen Begriff verstehen will, verzweifelt zum Teil sogar über komplizierten Wikipedia-Artikeln. Die Webseite Atomwaffen A-Z soll deshalb die Debatte für alle zugänglich machen. Hier erklären wir Begriffe, vermitteln Hintergrundwissen und gehen im Blog auf aktuelle Geschehnisse ein. Immer einfach verständlich, gut recherchiert und ganz im Sinne eines objektiven Lexikons gehalten. Schaut rein und informiert euch!

Hibakusha weltweit

Eine Ausstellung der IPPNW

Die IPPNW-Ausstellung "Hibakusha weltweit" zeigt die Gesundheits- und Umweltfolgen der „Nuklearen Kette“: vom Uranbergbau über die Urananreicherung, zivile Atomunglücke, Atomwaffentests, militärische Atomunfälle, Atombombenangriffe bis hin zu Atommüll und abgereicherter Uranmunition. Sie ist denen gewidmet, deren Leben durch die Atomindustrie beeinträchtigt wurden: den indigenen Völkern, deren Heimat durch Uranbergbau in atomare Wüsten verwandelt wurde, den „Downwinders“ von mehr als 2.000 Atomwaffentests, den Überlebenden der Atomwaffenangriffe von Hiroshima und Nagasaki sowie den Menschen, die durch radioaktiven Niederschlag von zivilen und militärischen Atomkatastrophen betroffen sind. Sie alle hätten ein besseres Leben, wenn man das Uran im Boden belassen hätte.

Vergangene Projekte

Gedenkjahr 2025

80 Jahre Hiroshima und Nagasaki

80 Jahre Folgen von Atomwaffen

Am 6. und 9. August 1945 zerstörten die USA mit zwei Atombomben die Städte Hiroshima und Nagasaki – mit verheerenden, bis heute nachwirkenden Folgen. In Hiroshima starben etwa 140.000 Menschen bis Ende des Jahres 1945, in Nagasaki waren es 74.000 Menschen. Viele überlebten schwer verletzt oder leiden bis heute an den Spätfolgen. 80 Jahre danach erinnern wir an das Leid der Opfer und der Überlebenden, aber auch an die anhaltende Bedrohung durch Atomwaffen. 

Wir können die Zukunft nur verändern, wenn wir die Vergangenheit kennen: Drei junge Menschen der IPPNW hatten die Chance, sich auf einer Bildungsreise nach Kasachstan mit anderen zu vernetzen und die nukleare Geschichte Kasachstans zu erforschen. Das Programm umfasste Gespräche mit Überlebenden der Atomwaffentests, regionalen Expert*innen und Aktivist*innen sowie Repräsentant*innen des Ministerium für auswärtige Angelegenheiten. Auch die Auseinandersetzung mit den medizinischen Folgen der Atomwaffentests waren Teil der Reise. 
Das Projekt wurde von der kasachischen Initiative STOP (Steppe Organization for Peace: Qazaq Youth Initiative for Nuclear Justice) und ICAN Deutschland ins Leben gerufen.

Übergabe der Petition am 6. November 2023 in Berlin

Unterzeichnen Sie das UN-Atomwaffenverbot!

122 Staaten haben im Juli 2017 einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beschlossen. Bislang fehlt Deutschland bei diesem historischen Abkommen. Wir fordern: Die Bundesregierung muss das Verbot unterzeichnen und den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland veranlassen! Gemeinsam mit ICAN haben wir eine Petition an die Bundesregierung gestartet, in der wir den Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffen-Verbot fordern. Jetzt haben wir endlich die ersten 120.626 Unterschriften für das Atomwaffenverbot am 6. November ans Auswärtige Amt übergeben. Wir sammeln aber weiter, bis Deutschland endlich unterzeichnet!

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Ansprechpartner*innen

Atomwaffen

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030 / 698074 - 23
Kontakt

Bündnisse

ICAN

Die International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN) ist ein globales Bündnis von über 450 Organisationen in 100 Ländern. Sie wurde 2017 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Die deutsche IPPNW-Sektion ist Mitglied bei ICAN und engagiert sich hier mit anderen für die Abschaffung von Atomwaffen und einen Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag.

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