10.05.2011 IPPNW-Atomenergiexperte Henrik Paulitz kritisiert in einem Offenen Brief an die Vorsitzenden der Ethikkommission für sichere Energieversorung Prof. Klaus Töpfer und Prof. Matthias Kleiner den Verlauf der öffentlichen Anhörung am 28. April 2011. In der Sitzung zeichnete sich ab, dass die Kommission weniger einen breiten "gesellschaftlichen Konsens" sucht als vielmehr einen Konsens der Politik mit den Profiteuren des bisherigen Energiesystems.
Im Gegenzug für ein frühzeitigeres Auslaufen der Atomenergienutzung soll die Marktmacht der großen Energiekonzerne mit Hilfe eines weiterhin zentralisierten und staatlich privilegierten Energiesystems gesichert werden, wobei der Focus auf eine drastische Anhebung der Strompreise sowie auf den Ausbau des Verbundstromnetzes in Verbindung mit neuen konventionellen Großkraftwerken und mit der Offshore-Windenergie gelegt wird.
Den Brief an die Vorsitzenden Prof. Töpfer und Prof. Kleiner finden Sie unter http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/brief_toepfer.pdf
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