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Weltweit eine akute Gefahr

Ist ein weiterer Super-GAU möglich?

01.03.2011 Der Rückzug aus der Atomenergie ist vernünftig. Denn das Risiko einer erneuten Atomkatastrophe ist immens. In den vergangenen Jahren hätte es auch nach Tschernobyl schon mehrfach zu einem schweren Kernschmelzunfall kommen können.

 

So beim vollständigen Stromausfall im taiwanesischen Atomkraftwerk Maanshan-1 am 18. 3. 2001, beim fast vollständigen "Durchrosten" des Reaktordruckbehälters im US-Atomkraftwerk Davis-Besse im Jahr 2002 und beim fast vollständigen Stromausfall im schwedischen Forsmark-1 am 25. 7. 2006.

Zu ausgesprochen gefährlichen Situationen kam es ferner am 24. 1. 2004 in Fessenheim-1 (Frankreich, direkt an der Grenze zu Deutschland), am 1. 3. 2005 in Kozloduy-5 (Bulgarien), sowie am 9. 4. 2007 in Dampierre-3 und am 2. 12. 2009 in Cruas-4 (beide Frankreich).

Auch in Deutschland gab es wiederholt gefährliche Vorkommnisse, u. a. in Krümmel, in Brunsbüttel, in Philippsburg und immer wieder auch in Biblis.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

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IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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