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Pressehintergrundgespräch am 14.1.2011 um 11 Uhr

Die Folgen eines Super-GAUs in Deutschland

Wissen über Strahlenschutz - 25 Jahre nach Tschernobyl

Einladung zu einem Pressehintergrundgespräch
am Freitag, 14. Januar 2011 um 11 Uhr
im Restaurant KanzlerEck, Reinhardtstr. 44 in Berlin-Mitte



Wissen über Strahlenschutz - 25 Jahre nach Tschernobyl
Die Folgen eines Super-GAUs in Deutschland


Sehr geehrte Damen und Herren,

in diesem Jahr jährt sich die Tschernobyl-Katastrophe zum 25. Mal. Welche Folgen hätte ein Super-Gau in einem deutschen Atomkraftwerk bei einer 7-10fach höheren Bevölkerungsdichte? Wie viele Krebstote wären kurz- und langfristig zu erwarten? Wie bewerten Wissenschaftler die gesundheitlichen Folgen der Tschernobyl-Katastrophe für die Region und Europa und welche Konsequenzen wurden daraus gezogen?

Im letzten Jahr machte zudem die Nachricht über erhöhte Krebsraten in der Asse Schlagzeilen und Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums in München berichteten über weniger Mädchengeburten im Umkreis von Atomanlagen. Wie gefährlich ist Niedrigstrahlung wirklich? Entsprechen unsere Strahlenschutzgrenzwerte noch den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen über Niedrigstrahlung?

Auf diese komplexen Fragen möchten wir Ihnen Antworten geben bei einem Pressehintergrundgespräch mit anschließenden Mittagessen. Zwecks besserer Planung bitten wir Sie, sich formlos anzumelden unter tritschler@ippnw.de.

Zeit: Freitag, 14. Januar 2011, 11 Uhr
Ort: Restaurant KanzlerEck, Reinhardtstr. 44 in Berlin-Mitte
Referenten:

- Dr. Sebastian Pflugbeil, Physiker, Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz. Er gehört zu den Begründern der Tschernobylhilfe und verfügt über langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet der humanitären und medizinischen Hilfe in der Tschernobylregion. Er ist Mitverfasser der IPPNW-Studie „Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl“ und hat als erster Wissenschaftler aus dem Westen den Tschernobyl-Sarkophag von innen gesehen.
- Dr. Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW. Sie ist Co-Autorin der IPPNW-Studie „Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl“  und koordiniert die Arbeit der deutschen IPPNW zum Atomausstieg.
- Reinhold Thiel, Facharzt für Allgemeinmedizin und IPPNW-Vorstandsmitglied.

Er hat die Kinderkrebsstudie des Deutschen Kinderkrebsregisters maßgeblich mit auf den Weg gebracht, deren Ergebnis bundesweit für Schlagzeilen sorgte: Je näher ein Kleinkind an einem Atomkraftwerk wohnt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für das Kind, dass es an Krebs oder Leukämie erkrankt.

Pressehinweis: SAT 1 sendet am Dienstag, 18. Januar 2011, um 20.15 Uhr den Film „Restrisiko“, der den Super-Gau eines fiktiven Atomkraftwerks in Deutschland schildert. IPPNW-Experten haben die Filmemacher beraten und wurden von den Autoren der anschließenden TV-Dokumentation "Restrisiko Atomkraft - Mit Sicherheit unsicher?" interviewt.

Kontakt: Angelika Wilmen, Pressesprecherin der IPPNW, Tel. 030-69 80 74-15, Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW), Körtestr. 10, 10967 Berlin, www.ippnw.de, Email: wilmen@ippnw.de

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

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