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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

IPPNW-Presseinformation vom 14. November 2006

Brand im schwedischen Atomkraftwerk Ringhals

IPPNW: Zügig abschalten

14.11.2006 Die Explosion und der Brand im schwedischen Atomkraftwerk Ringhals in der Nacht zum 14. November ist nach dem schweren Vorkommnis in Forsmark am 25. Juli bereits das zweite gefährliche Ereignis nach kurzer Zeit in schwedischen Atomkraftwerken. Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW weist darauf hin, dass Brände und Explosionen zu den gefährlichsten möglichen Auslösern einer Atomkatastrophe zählen.

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Aus IPPNW-Forum 101/06

Kein Glasnost in "geschlossenen Städten"

Ein Blick hinter die Fassade

10.10.2006 Russische Umweltschützer sind der Auffassung, dass der Kampf für eine ökologische Umwelt und eine demokratische Gesellschaft zusammengehören. Solange zentrale Prozesse der Atomwirtschaft in „Geschlossenen Städten“ abgewickelt werden, habe die Zivilgesellschaft keine Möglichkeit, diese gefährliche Technik einer gesellschaftlichen Kontrolle zu unterwerfen. Der deutschen Atomindustrie scheint eine Zusammenarbeit mit alten aus der Stalinzeit überlieferten Strukturen dagegen nicht viel auszumachen, lässt sich dadurch doch verhindern, dass die Gesellschaften in Deutschland und Russland nachvollziehen können, was mit dem strahlenden Material aus Deutschland geschieht.

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Rede auf dem IPPNW-Weltkongress

Warnsignal Forsmark

Der Vorfall in Schweden

10.10.2006 Ich habe während meines Urlaubs morgens in der Zeitung vom Zwischenfall in Forsmark gelesen und mir war sofort klar, dass es sich um eines der schwerwiegendsten Vorkommnisse in einem Atomkraftwerk handeln muss. Die Zeitung schien dies aber nicht so zu sehen. Also schickte ich eine E-Mail an UNT (Uppsala Nya Tiding), eine Lokalzeitung in der Nähe von Forsmark. UNT stellte Nachforschungen an und schrieb einen Artikel, in dem meine Sichtweise der Geschehnisse in Forsmark geschildert wurde. Zu meiner Überraschung belebte dieser Artikel die Debatte um die Atomenergie in Schweden wieder und erregte noch stärkere Aufmerksamkeit in Deutschland.

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IPPNW Presseinformation vom 9. August 2006

Fehler können zum Super-GAU führen

Schlampereien im AKW Biblis

09.08.2006 Anlässlich der Äußerungen von Umweltminister Gabriel zur Sicherheit deutscher Atomkraftwerke weist die IPPNW darauf hin, dass die Behörden die Problematik der bei Wartungsarbeiten häufig auftretenden Fehler vollständig ausklammern. "Umweltminister Gabriel konzentriert sich jetzt auf die Vergleichbarkeit von elektrischen Schaltplänen und setzt dabei voraus, dass bei Wartungsarbeiten keine Fehler gemacht werden, die die Sicherheitssysteme jederzeit außer Kraft setzen können. Das geht aber an der Praxis in den deutschen Atomkraftwerken völlig vorbei", so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.

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IPPNW Presseinformation vom 8. August 2006

Behörden-Antworten zur Sicherheit deutscher AKW

Augenwischerei

08.08.2006 Die IPPNW hält die Antworten der Atomaufsichtsbehörden der Länder zur Zuverlässigkeit der Notstromversorgung in den deutschen Atomkraftwerken für Augenwischerei. "Erstens beschränken die Behörden ihren Blickwinkel auf die Notstromversorgung und ignorieren die grundlegende Sicherheitslücke, wonach es aufgrund von Kurzschlüssen und Unwettern überhaupt erst zu äußerst gefährlichen Anlagenzuständen kommen kann. Zweitens wird stillschweigend hingenommen, dass der so genannte Lastabwurf auf Eigenbedarf in deutschen Atomkraftwerken zur Stromversorgung über den Kraftwerks-eigenen Generator sehr häufig misslingt.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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