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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

Pressemitteilung vom 07.06.2001

IPPNW-Experte: Atomindustrie in beklagenswertem Zustand

Russland bietet sich als Atommüllager an

07.06.2001 Als schweren Fehler bezeichnet die Deutsche Sektion der IPPNW die Entscheidung der russischen DUMA, zukünftig abgebrannte Brennelemente zu importieren. Von der Bundesregierung fordert die IPPNW, klar zu erklären, dass deutscher Atommüll in keinem Fall nach Russland exportiert wird und russische Atomprogramme weder direkt aus Deutschland, noch über Umwege innerhalb der EU oder der G7 finanziert werden, insofern sie den Ausbau der Atomenergienutzung zum Ziel haben. Ausgenommen bleiben Abrüstungsprogramme der Atomwaffen. Die Entscheidung der DUMA könnte zu einem Dammbruch im Umgang mit Atommüll führen.

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Pressemitteilung vom 05.06.2001

Regierung verzichtet auf Erhöhung der Haftpflichtversicherung - IPPNW fordert eine volle Haftpflichtversicherung für Atomkraftwerke

Mogelpackung Atomrechtsnovelle: Kein Versicherungsschutz beim Super-Gau

05.06.2001 Auf Druck der Atomkraftwerksbetreiber RWE, E.ON, EnBW und HEW verzichtet die Bundesregierung auf eine Erhöhung der Haftpflichtversicherung für Atomkraftwerke und somit auf die von den Grünen versprochene Verteuerung des Atomstroms. Nach einem geheimen Papier aus dem Bundesumweltministerium, das der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW vorliegt, "basiert die jetzt geplante Erhöhung der Deckungssumme auf 5 Milliarden DM allein auf der Zusage der Atomkraftwerksbetreiber, mit ihrem eigenen, nach einem Super-GAU möglicherweise drastisch entwerteten Vermögen zu haften", sagt Ute Watermann, Sprecherin der IPPNW.

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Pressemitteilung vom 01.03.2001

Ärzte gegen Atomkrieg (IPPNW) erweitern Strafanzeige auch gegen Atomaufsichtsbehörden

Atomskandal weitet sich aus: Nuklearer Unfall verschwiegen! Radioaktive Partikel aus Kernbrennstoffen sogar bei Lüneburg nachgewiesen!

01.03.2001 In einer nuklearen Forschungseinrichtung in Geesthacht muss in der Vergangenheit ein nuklearer Unfall eingetreten sein, der sowohl von Seiten der verantwortlichen Betreiber als auch von den zuständigen Atomaufsichtsbehörden gegenüber der Bevölkerung verschwiegen wurde. So wurden in der Umgebung der Nuklearanlagen radioaktive Partikel aus PAC-Kernbrennstoffen nachgewiesen. Die gleichen radioaktiven Partikel, die in der Natur nicht vorkommen, wurden jetzt auch in einer Bodenprobe nachgewiesen, welche bei Lüneburg (Adendorf) gezogen wurde.

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Pressemitteilung vom 30.01.2001

Ärzte gegen den Atomkrieg stellen Strafanzeige

Strafanzeige gegen Atomanlagen-Betreiber in Krümmel/Geesthacht

30.01.2001 Im wohl größten Atomskandal Deutschlands, der sich jetzt anbahnt, haben die Internationalen Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW) am gestrigen Tag Strafanzeige gegen Verantwortliche der Nuklearfirmen in Krümmel/Geesthacht gestellt. Anlass dafür ist der jetzt erbrachte Nachweis von sogenannten heißen Teilchen in der frei zugänglichen Umgebung von Nuklearfirmen in Krümmel-Geesthacht. Diese heißen Teilchen waren zuvor in Bodenproben nachgewiesen worden, welche an der Deichkrone und auf dem Elbwanderweg genommen worden waren.

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15.01.2001 Fünf namenhafte Sachverständige, die jahrzehntelang für die Atomindustrie gearbeitet haben, haben jetzt die Endfassung ihres Gutachtens zur radioaktiven Belastung der Umgebung der beiden Nuklearanlagen Geesthacht (GKSS) und Krümmel (KKK) vorgelegt. Sie warnen eindringlich trotz des massiven Drucks, der auf sie ausgeübt wurde: "Elb-Marsch und Geest sind stark mit Radioaktivität kontaminiert!" Sie empfehlen u.a. umgehende und dringende Handlungsmaßnahmen von Seiten der zuständigen Behörden, um weitere Schädigungen zu vermeiden und das Ausmaß der Kontaminationen genauer zu erfassen.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

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IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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