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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

IPPNW-Presseinfo vom 6. April 2006

Nur 50 Tote durch Tschernobyl?

Studie widerlegt absurde Zahlen der IAEO

06.04.2006 Eine heute vorgelegte Studie der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW und der Gesellschaft für Strahlenschutz hat Verlautbarungen der Internationalen Atomenergie Organisation (IAEO) Lügen gestraft, weniger als 50 Menschen seien infolge des Super-GAUs von Tschernobyl gestorben (Presserklärung der IAEO vom 5.9.2005). Bei den von der IAEO vorgelegten Zahlen lassen sich gravierende Unstimmigkeiten nachweisen. Die jetzt von IPPNW und GfS vorgelegte Studie belegt das katastrophale Ausmaß des Reaktorunfalls.

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IPPNW-Presseinfo vom 4. April 2006

Wahre Pläne verschleiert

IPPNW kommentiert Energiegipfel

04.04.2006 "Die Strategie der Bundesregierung ist es, möglichst viele positiv besetzte Phrasen wie Sicherheit der Energieversorgung, Investitionen in eine zukunftsfähige Stromversorgung, wettbewerbsfähige Energiepreise, Forschung und Energieeffizienz zu kommunizieren und die tatsächlichen Planungen der Energiewirtschaft weitgehend zu verschleiern", sagte Henrik Paulitz von der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW nach dem Energiegipfel. "Am industriefreundlichen Atomkonsens, der den langjährigen Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke und den Bau atomarer Zwischenlager möglich gemacht hat, wird derzeit natürlich nicht gerührt."

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IPPNW-Presseinfo vom 16. Januar 2006

IPPNW stimmt Umweltminister Gabriel zu

AKW Biblis B: Rund 50 Sicherheitsdefizite

16.01.2006 Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW stimmt Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zu, der gegenüber dem "Spiegel" erklärt hat, dass alte deutsche Atomkraftwerke wie Biblis B gravierende Sicherheitsdefizite aufweisen. Aufwändige Recherchen der IPPNW haben ergeben, dass es in Biblis B rund 50 Sicherheitslücken gibt. Die Organisation hat daher im vergangenen Sommer einen Stilllegungsantrag bei der Hessischen Atomaufsicht gestellt. Sollte dem Antrag nicht entsprochen werden, wird die IPPNW den Klageweg beschreiten.

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IPPNW-Presseinfo vom 31.10.2005

Risiko für einen Super-GAU in Europa bei 16 Prozent

Koalitionsstreit über Laufzeitverlängerung

31.10.2005 Angesichts der Diskussionen um Laufzeitverlängerungen für die deutschen Atomkraftwerke weist die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW auf die Gefahr eines schweren Atomunfalls hin. Nach der offiziellen "Deutschen Risikostudie Kernkraftwerke - Phase B" von der Gesellschaft für Reaktorsicherheit kommt es in einem deutschen Atomkraftwerk bei einer Betriebszeit von rund 40 Jahren mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,1 Prozent zum Super-GAU. In der Europäischen Union sind mehr als 150 Atomkraftwerke in Betrieb. Die Wahrscheinlichkeit für einen Super-GAU in Europa liegt somit bei 16 Prozent.

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IPPNW-Presseinfo vom 20.10.2005

Alle Atomkraftwerke dürfen weiterlaufen

Der "Atomausstieg" macht´s möglich

20.10.2005 Union und SPD wollen laut "Financial Times Deutschland" die bis 2009 geplante Stilllegung von Biblis A und Neckarwestheim-1 aufheben und alle 17 deutschen Atomkraftwerke weiterlaufen lassen. Möglich macht dies das so genannte Atomausstiegsgesetz selbst. Für die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW zeigt dies in aller Deutlichkeit, dass der so genannte Atomausstieg von der rot-grünen Bundesregierung "vollkommen fehlkonstruiert worden ist".

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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