Suche
Spenden
Menü

Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

Pressemitteilung vom 15.12.2000

200 Professoren und drei ehemalige Bundesminister fordern volle Haftpflichtversicherung für Atomkraftwerke

Tschernobyl-Stillegung und 13 Jahre Biblis-Störfall

15.12.2000 Heute wird der letzte Block des Atomkraftwerks Tschernobyl endgültig stillgelegt. Am morgigen Samstag jährt sich der schwere Störfall im deutschen Atomkraftwerksblock Biblis A zum 13. Mal. Die enormen Risiken der Atomenergie nehmen drei ehemalige Bundesminister, über 200 Professorinnen und Professoren, über fünf Dutzend Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Prominente aus Kunst, Kultur, Medien und Sport zum Anlaß, die Forderung nach einer vollen Haftpflichtversicherung für die deutschen Atomkraftwerke zu fordern.

lesen

Pressemitteilung vom 13.10.00

IPPNW ruft auf zur Demonstration gegen Atomtransporte aus Phillipsburg

Atomtransport nach Frankreich steht bevor

13.10.2000 Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW) rufen die Bevölkerung auf, sich am kommenden Sonntag an der bundesweiten Demonstration im badischen Philippsburg gegen den bevorstehenden Atomtransport in die französische Wiederaufbereitungsanlage La Hague zu beteiligen.

lesen

Pressemitteilung vom 02.03.2000

Russischen Atomwaffen-Müll nicht in deutschen AKWs nutzen

Forderung der IPPNW-Ärzte

02.03.2000 Mit aller Schärfe kritisieren die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) Pläne der Preussen Elektra AG, Brennstäbe aus Material von abgewrackten russischen Atomraketen in Deutschland einzusetzen.«Vor dem Hintergrund der massiven Sicherheitsmängel im britischen Sellafield sind diese Pläne geradezu abenteuerlich.» So IPPNW-Sprecher Lars Pohlmeier.

lesen

07.01.2000 Die im Bereich Herstellung und Wartung von Atomkraftwerken tätige Siemens AG bzw. die Beteiligungsgesellscahft Framatome ANP setzt bei der Wartung der deutschen Atomkraftwerke bis zu 40% "Hilfskräfte" ein. Die Arbeiter werden oft in 10-Stunden-Schichten in den Strahlenbereichen eingesetzt. Der zunehmende Kostendruck aufgrund der Teil-Liberalisierung der Strommärkte führen obendrein dazu, dass Wartungsarbeiten, Prüfungen und Revisionszeiten reduziert werden.

lesen

Pressemitteilung vom 01.10.99

IPPNW - die Antiatomärzte erklären zum Atomunfall in Japan: irreparable gesundheitliche Folgen noch nicht absehbar

Katastrophenschutz in Deutschland würde bei Atomunfall versagen

01.10.1999 Die Ärztinnen und Ärzte der IPPNW sehen in dem schweren Unfall in der Brennelementefabrik Tokaimura einen weiteren sichtbaren Beleg für die Unbeherrschbarkeit der Atomtechnologie. Der Unfall in Japan zeigt, daß wir jederzeit mit der massiven Freisetzung hochgefährlicher radioakiver Stoffe aus Atomanlagen rechnen müssen. Die IPPNW erwartet von der Bundesregierung, daß sie die Gesundheitsvorsorge der Bevölkerung ernst nimmt. Das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit (Art. 2 Grundgesetz) muß Vorrang vor den Profitinteressen der Atomindustrie haben. Als Konsequenz fordert die IPPNW von der Bundesregierung die sofortige Einleitung der Abschaltung aller Atomanlagen. Die gesundheitlichen Folgen für die Menschen in der näheren Umgebung der kerntechnischen Anlage von Tokaimura sind noch nicht absehbar.

lesen

Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
auf ISSUU lesen  |  im Shop bestellen

Navigation