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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter September 2016

Der Kampf um die ukrainische Atomindustrie

Wird das Bürgerkriegsland künftig aus Westfalen mit Uran beliefert?

14.09.2016 Man sollte meinen,  dass die Ukrainer nach dem Super-GAU von Tschernobyl ein gesundes Misstrauen ge-genüber den Versprechungen der Atomenergie entwickelt hätten. Leider scheint das nicht der Fall zu sein. Noch immer werden in dem von Krieg und Teilung gezeichneten Land 15 atomare Altmeiler an 4 Standorten betrieben. Nun könnten diese bald von Deutschland aus mit Uran-Brennstäben versorgt werden.

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Aus dem ATOM-Energie-Newsletter September 2016

Atomenergie in Großbritannien vor dem Aus?

12.09.2016 Viel wurde in den letzten Wochen über die schädlichen Folgen der britischen Entscheidung geschrieben, die EU zu verlassen. Ein bislang wenig beachteter Aspekt des Brexit-Votums ist jedoch die Position der neuen britischen Regierung unter Theresa May zum Thema Atomenergie. Könnte sie möglicherweise das Ende der zivilen Atomenergie Nutzung in Großbritannien einleuten?

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Aus dem ATOM-Energie-Newsletter August 2016

Ein AKW für Erdogan

Der lange Kampf der türkischen Antiatombewegung gegen die russisch-türkischen Atomträume

07.08.2016 An der Südküste der Türkei schwelt seit Jahrzehnten ein Kampf um den Bau eines Atomkraftwerks. Für Präsident Erdogan stellt die Idee eines "türkischen Atomkraftwerks" ein Prestigeobjekt dar. Um diesen Traum zu verwirklichen, ist er offenbar auch bereit, Sicherheit und Umweltschutz hintenanzustellen, wie neue Erkenntnisse der türkischen Anti-Atom-Bewegung verdeutlichen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 28.07.2016

Neue Brennelementexporte aus Lingen zum AKW Doel: Scharfe Kritik am Bundesumweltministeriums

Anti-Atom-Initiativen fordern Rücknahme der Genehmigung

28.07.2016 Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat trotz ihrer eigenen öffentlichen Kritik am Betrieb der belgischen Pannenreaktoren Doel und Tihange Anfang Juni stillschweigend über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bis zu 50 neue Brennelementtransporte von der Brennelementefabrik Lingen für die Atomkraftwerke in Doel bei Antwerpen genehmigen lassen. Das geht aus der aktuellen Transporteliste auf der Webseite des BfS hervor. Den Angaben zufolge sind im Juni bereits die ersten vier Transporte vom emsländischen Lingen nach Doel gerollt. Die restlichen Brennelemente sollen bis April 2018 nach Belgien gebracht werden.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 22.07.2016

Bundesregierung muss Brennstofflieferungen in die AKWs Doel, Fessenheim und Cattenom stoppen

Rechtsgutachten zum Export von Brennelementen aus Lingen

22.07.2016 Trotz grundlegender Sicherheitsbedenken gegen die grenznahen, maroden Atomkraftwerke Cattenom, Fessenheim und Doel untersagt die Bundesregierung die Belieferung dieser Standorte mit Brennelementen aus Lingen bislang nicht. Laut einem Gutachten der Rechtsanwältin Dr. Cornelia Ziehm, das die Ärzteorganisation IPPNW in Auftrag gegeben hat, dürfen Ausfuhrgenehmigungen für Brennelemente in diese AKWs gemäß § 3  Atomgesetz nicht mehr erteilt werden. Bereits erteilte Genehmigungen können oder müssen sogar widerrufen werden.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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