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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

IPPNW-Pressemitteilung vom 17.1.2011

"Restrisiko" geht unter die Haut

Nach Vorfall im Atomkraftwerk Grafenrheinfeld

17.01.2011 Im bayerischen Atomkraftwerk Grafenrheinfeld gibt es möglicherweise einen sehr langen, umlaufenden Riss einer Rohrleitung, der zum Abriss der Leitung führen könnte. Monatelang wurde der Befund nicht richtig gemeldet und die Anlage aus rein wirtschaftlichen Gründen weiterbetrieben. Bis heute wurde die betreffende Stelle nicht so untersucht, dass ein Leck-Störfall tatsächlich ausgeschlossen werden kann. In jeder Risikostudie zählen Lecks im Bereich des Primärkreises zu den potenziellen Auslösern eines schweren Kernschmelzunfalls.

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Pressehintergrundgespräch am 14.1.2011 um 11 Uhr

Die Folgen eines Super-GAUs in Deutschland

Wissen über Strahlenschutz - 25 Jahre nach Tschernobyl

14.01.2011 In diesem Jahr jährt sich die Tschernobyl-Katastrophe zum 25. Mal. Welche Folgen hätte ein Super-Gau in einem deutschen Atomkraftwerk bei einer 7-10fach höheren Bevölkerungsdichte? Wie viele Krebstote wären kurz- und langfristig zu erwarten? Wie bewerten Wissenschaftler die gesundheitlichen Folgen der Tschernobyl-Katastrophe für die Region und Europa und welche Konsequenzen wurden daraus gezogen? Die IPPNW lädt ein zu einem Pressehintergrundgespräch am 14. Januar 2011 um 11 Uhr im Kanzlereck in Berlin-Mitte.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 27. Oktober 2010

Brisanter "Schwachstellenbericht"

Laufzeitverlängerungen für alte Atomkraftwerke sind unverantwortlich

27.10.2010 Ein aktueller "Schwachstellenbericht Siedewasserreaktoren Baulinie 69" offenbart gravierende Sicherheitsdefizite der deutschen Atomkraftwerksblöcke Isar-1, Philippsburg-1, Brunsbüttel und Krümmel. In der Zusammenfassung des Berichts vom Oktober 2010 des Instituts für Sicherheits- und Risikowissenschaften in Wien heißt es, dass "die schwerwiegenden Konstruktionsmängel … durch Nachrüstungsmaßnahmen nicht ausgeglichen werden" können. Die Studie wurde von drei österreichischen Landesregierungen sowie von der Umweltanwaltschaft Wien in Auftrag gegeben und löste bei der bayerischen Atomaufsicht heftige Reaktionen hervor. Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW fordert auch vor diesem Hintergrund, dass der Deutsche Bundestag morgen nicht wie geplant Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke beschließt

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IPPNW-Presseinformation vom 30.9.2010

"Nachrüstungsliste" bestätigt wesentliche Biblis-Mängel

30.09.2010 Während die Hessische Atomaufsicht, der TÜV Süd, und der Atomkraftwerksbetreiber RWE seit Jahren alle Sicherheitsmängel in Biblis B abstreiten, bestätigt die Bundesregierung in ihrer gemeinsam mit der hessischen Atombehörde erstellten Nachrüstungsliste vom 3. September 2010: Zentrale Vorwürfe der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW über gravierende Sicherheitsdefizite im Atomkraftwerk Biblis B sind zutreffend. Einige der erforderlichen Nachrüstmaßnahmen beziehen sich ausdrücklich auf Druckwasserreaktoren der "2. Baulinie", womit unter anderem Biblis B gemeint ist.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 29.9.2010

Auch neueste deutsche Atomkraftwerke sind nicht sicher

Notfallmaßnahmen könnten in Neckarwestheim-2, Isar-2, Emsland versagen

29.09.2010 Ausgerechnet in den neuesten deutschen Atomkraftwerken Neckarwestheim-2, Isar-2, Emsland könnten die so genannten „Notfallmaßnahmen“ bei mehreren möglichen Unfallabläufen versagen. Zu diesem Ergebnis kommt eine öffentlich bislang nicht wahrgenommene Studie der Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) aus dem Jahr 2001. Ein Gutachten aus dem Jahr 2007 bestätigt die brisante Sicherheitslücke der so genannten "Konvoianlagen".

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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