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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

IPPNW-Presseinformation vom 22.6.2011

Brennelementwechsel gefährlicher als bisher angenommen

Hohe Tagesspitzenwerte beim AKW-Brennelementwechsel

22.06.2011 Schon bei einem einzigen Brennelementwechsel wird bis zu einem Drittel der jährlich abgegebenen Menge an radioaktiven Edelgasen und bis zu  50% der Jahresabgabe an radioaktivem Jod über den AKW-Kamin abgelassen und in die Umgebung verteilt. Das belegte die gestrige Sendung Plusminus. Die ARD-Recherchen bauen auf Nachforschungen der IPPNW auf und bestätigen die These, dass die Brennelementwechsel gefährlicher sind als bisher angenommen.

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Offener Brief an Parteitags-Delegierte

Schwarz-gelben Atomfahrplan ablehnen

Forderung an Bündnis 90 / Die Grünen

21.06.2011 Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen haben die Delegierten von Bündnis90/Die Grünen in einem Offenen Brief aufgerufen, bei ihrem Sonderparteitag am kommenden Wochenende den Atomfahrplan der Bundesregierung abzulehnen. Einem Gesetz, das den Ausstieg aus der Atomenergie bis 2022 hinauszögere und ihn nicht unumkehrbar mache, dürfe „kein grüner Segen“ erteilt werden. Ansonsten würden alte Gräben zwischen der Anti-Atom-Bewegung und Bündnis90/Die Grünen wieder aufgerissen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 20.6.2011

US-Atomkraftwerk Fort Calhoun könnte durch Missouri-Hochwasser geflutet sein

Radioaktivitäts-Freisetzungen aufgrund von Undichtigkeiten denkbar

20.06.2011 Ein Hochwasser des Missouri-River bedroht das Atomkraftwerk Fort Calhoun im US-Bundesstaat Nebraska. Nach Einschätzung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW ist es vorstellbar, dass das extreme Hochwasser aufgrund von Undichtigkeiten längst die "Kellerräume" des Atommeilers geflutet hat, in denen sich empfindliche Betriebs- und Sicherheitssysteme befinden. "Für Deutschland liegt die Aussage eines ehemaligen Siemens-Ingenieurs vor, wonach bei weitaus weniger dramatischen Hochwasserständen des Rhein regelmäßig Wasser in das Reaktorgebäude von Biblis eingedrungen ist", so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.

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17.06.2011 RWE hat gestern erklärt, das Atomkraftwerk Biblis "nicht mehr zur regulären Stromerzeugung einzusetzen". Damit hat der Atomkonzern lediglich das Vorhaben aufgegeben, den Atommeiler bis zum Inkrafttreten der Atomgesetznovelle nochmals für wenige Wochen ans Netz zu nehmen.
Keineswegs vom Tisch ist der potenzielle Einsatz von Biblis B als so genannte Kaltreserve, die nicht als "reguläre Stromerzeugung" zu werten ist.

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IPPNW-Presseinformation vom 16.6.2011

Biblis B: In 15 Minuten zum Super-GAU

IPPNW schlägt wegen extrem gefährlicher Sicherheitslücke Alarm

16.06.2011 Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW warnt wegen einer „gigantischen Sicherheitslücke“ vor einer Wiederinbetriebnahme des Atomkraftwerks Biblis und vor der möglichen Nutzung von Biblis B als Reserve-Kraftwerk. „Löst die Betriebsmannschaft bei einem nur kleinen Leck in einer Schweißnaht das schnelle Herunterfahren des Atommeilers nicht innerhalb von Minuten aus, kann es zum Super-GAU kommen“, so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

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IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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