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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

IPPNW-Presseinformation vom 16. Juli 2007

Betriebsgenehmigung für AKW Krümmel entziehen

Mangelnde Zuverlässigkeit und Fachkunde

16.07.2007 Nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW ist die Entlassung des Atommanagers Bruno Thomauske nicht hinreichend, um "die grundlegenden Defizite bei der Zuverlässigkeit und Fachkunde des Atomkraftwerksbetreibers Vattenfall" zu beheben. Die Organisation verweist beispielhaft auf vier Vorkommnisse zwischen September 2003 und September 2004, bei denen die Gutachter erhebliche Mängel hinsichtlich der Zuverlässigkeit und Fachkunde aufgezeigt haben.

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Deutsche AKW haben schwere Sicherheitsdefizite

IPPNW widerspricht FDP Niebel

03.07.2007 Nach Angaben der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW gibt es in deutschen Atomkraftwerken mehrere Hundert "schwerwiegende Sicherheitsdefizite". Die Organisation widerspricht damit FDP-Generalsekretär Dirk Niebel, der am Montag der Chemnitzer "Freien Presse" gesagt hat, wenn der frühere Bundesumweltminister, Jürgen Trittin, auch nur ein einziges unsicheres Atomkraftwerk entdeckt hätte, wäre es mit Sicherheit in seiner Amtszeit abgeschaltet worden. Niebel äußerte im Umkehrschluss die Vermutung, dass es gegen die zurzeit in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke "offenbar keine ernsthaften Sicherheitsbedenken" gebe.

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IPPNW-Presseinformation vom 21. Dezember 2006

Was geschah am 12.9.1986?

Dokumentation zu den Elbmarschleukämien

21.12.2006 Risikogebiet Elbmarsch. Seit Ende der 80er Jahre erkranken dort statistisch gesehen mehr Kinder an Leukämie als irgendwo sonst auf der Welt. Von offizieller Seite gibt es dazu keine Erklärung. Am Nordufer der Elbe stehen in Sichtweite das KKW Krümmel und das Kernforschungszentrum GKSS. Die Bürgerinitiative gegen Leukämie in der Elbmarsch e.V., die Gesellschaft für Strahlenschutz e.V. und die IPPNW haben nun eine Dokumentation veröffentlicht: Eine Kette von Indizien weist auf ein radioaktives Ereignis am 12. September 1986 hin.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 12. Dezember 2006

Falsche Signale, falsche Richtung

Indische Ärzte kritisieren Atomabkommen

13.12.2006 Das Nuklearabkommen zwischen USA und Indien gefährdet die Sicherheit in Südostasien, warnt die indische Sektion der IPPNW. Dieses Abkommen sendet die falschen Signale an die Nachbarstaaten. Es gibt keine Garantie, dass die Atomkraftwerke nur für friedliche Zwecke genutzt werden”, sagt Dr. Arun Mitra, Generalsekretär der Indian Doctors for Peace and Development. Außerdem vermittle das Abkommen den falschen Eindruck, dass der Energiemangel in Indien mit Atomkraft gelöst werden könne.

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30.11.2006 Die Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) sieht bei den älteren deutschen Siedewasserreaktoren der Baulinie 69 (900 Megawatt-Klasse) erhebliche Sicherheitsprobleme. Referenzanlage einer Untersuchung war das Atomkraftwerk Philippsburg-1. Das Kraftwerk ist mit einer Kondensationskammer und - wie die meisten anderen deutschen Anlagen - mit einem sicherheitstechnisch nachteiligen Sicherheitsbehälter (Containment) aus Stahl ausgestattet.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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