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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

06.06.2011 Die Süddeutsche Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe über Tausende Leiharbeiter in deutschen Atomkraftwerken. Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiert bereits seit langem, dass bei der Wartung deutscher Atomkraftwerke regelmäßig ungelernte Hilfskräfte und Leiharbeiter eingesetzt werden. Die im Bereich Herstellung und Wartung von Atomkraftwerken tätige Siemens AG, heute firmierend als Siemens-Beteiligungsgesellschaft AREVA, setzt bei der Wartung der deutschen Atomkraftwerke bis zu 40% "Hilfskräfte" ein. Die Arbeiter werden oft in 10-Stunden-Schichten in den Strahlenbereichen eingesetzt.

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IPPNW-Presseinformation vom 30.5.2011

Super-GAU-Risiko für weitere 3.650 Tage

Atommeiler ohne funktionierende Notfallmaßnahmen und Kernschmelzfestigkeit

30.05.2011 Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiert den Beschluss der Regierungskoalition, die Bevölkerung weitere 3.650 Tage der Gefahr eines Super-GAU im dicht besiedelten Deutschland auszusetzen, als verantwortungslos. „Bei einer ernst zu nehmenden Sicherheitsüberprüfung wären gerade auch die zuletzt in Deutschland errichteten Konvoianlagen durchgefallen“, so IPPNW-Atomenergieexperte Henrik Paulitz unter Verweis auf den unlängst veröffentlichen AKW-Stresstest seiner Organisation.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 18.5.2011

AKW-Stresstest der IPPNW

Hilfreiche Handreichung für Politiker in Bund und Ländern

18.05.2011 Einen Tag nach der völlig unzulänglichen, so genannten Sicherheitsüberprüfung deutscher Kernkraftwerke der Reaktorsicherheitskommission (RSK) legt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW einen verbesserten AKW-Stresstest vor, der diesen Namen auch tatsächlich verdient. Die IPPNW stützt sich dabei maßgeblich "auf die hervorragenden sicherheitstechnischen Anforderungskriterien der Aufsichtsbeamten in Bund und Ländern" sowie auf eigene langjährigen sicherheitstechnische Recherchen insbesondere im Kontext der IPPNW-Klage zur Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis B.

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AKW-Stresstest der IPPNW

Hilfreiche Handreichung für Politiker in Bund und Ländern

18.05.2011 Einen Tag nach der völlig unzulänglichen, so genannten Sicherheitsüberprüfung deutscher Kernkraftwerke der Reaktorsicherheitskommission (RSK) legt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW einen verbesserten AKW-Stresstest vor, der diesen Namen auch tatsächlich verdient. Die IPPNW stützt sich dabei maßgeblich „auf die hervorragenden sicherheitstechnischen Anforderungskriterien der Aufsichtsbeamten in Bund und Ländern“ sowie auf eigene langjährigen sicherheitstechnische Recherchen insbesondere im Kontext der IPPNW-Klage zur Stilllegung von Biblis B.

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12.05.2011 Heute vor 20 Jahren, am 12. Mai 1991, kam es im (damals) tschechoslowakischen Atomkraftwerk Bohunice A1 in der Folge von zwei Unfällen zu einer dritten Havarie mit Freisetzung von Radioaktivität. Inzwischen liegen brisante offizielle Dokumente und Zeugenaussagen über diesen Atomunfall vor. Demnach kam es zu erheblichen Kontaminationen in der Reaktorhalle und der Umgebung.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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