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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

Presseinformation

Iranerin inspiziert deutsche Atomanlage

Aktion in Gronauer Urananreicherungsanlage

18.06.2006 Zu einer spektakulären Aktion lädt die IPPNW zusammen mit den Anti-Atom-Organisationen "Nirgendwo", "X-tausendmal quer", "Gewaltfreie Aktion Atomwaffen abschaffen" am Sonntag im westfälischen Gronau ein. Ein iranische Medizinstudentin wird eine symbolische Inspektion der dortigen Urananreicherungsanlage durchführen.

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IPPNW-Presseinfo vom 6. Juni 2006

Inspektion der UAA Gronau

Camp ab dem 16. Juni 2006

06.06.2006 In Deutschland existieren die Anlagen, das Material und das Wissen, um innerhalb kurzer Zeit Atomwaffen herzustellen. Deutsche Firmen haben Teile für die nukleare Technik im Iran geliefert und iranische Wissenschaftler ausgebildet. Am 18. Juni wird die deutsche Urananreicherungsanlage in Gronau (Westfalen) von BürgerInnen inspiziert. Schon 1997 war im Spiegel zu lesen, dass die IAEO-Prüfer bei der Kontrolle dieser UAA auf hartnäckigen Widerstand stießen.

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IPPNW-Presseinfo vom 5. Mai 2006

Sofortige Stilllegung des bulgarischen AKW Kosloduj

Neckarwestheim: Abschaltsystem versagte

05.05.2006 Das Schnellabschaltsystem deutscher Druckwasserreaktoren ist vom "grundsätzlichen Funktionsprinzip" ähnlich dem des bulgarischen Atomkraftwerks Kosloduj-5, in dem es deswegen am 1. März 2006 beinahe zum Atomunfall gekommen ist. Dies berichtete die Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) gestern in der Sitzung der Reaktorsicherheitskommission (RSK) des Bundes. Nach Angaben der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW versagte auch im deutschen Atomkraftwerk Neckarwestheim-1 am 10. Mai 2000 das zentrale Sicherheitssystem.

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IPPNW-Presseinfo vom 26.4.2006

Streit um Tschernobyl-Opferzahlen

Wir können den Behörden nicht vertrauen

26.04.2006 Nach Auffassung der IPPNW kann der Streit um die Opfer der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl beigelegt werden, wenn die zuständigen staatlichen oder staatsnahen Behörden und wissenschaftlichen Fachgremien dazu übergehen, seriöse und öffentlich nachvollziehbare wissenschaftliche Fakten zu veröffentlichen. "Wir brauchen den makaberen Streit um die Tschernobyl-Opfer nicht", so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.

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IPPNW-Presseinformation vom 24. April 2006

20 Jahre Tschernobyl

IPPNW fordert Ausstieg aus Atomenergie

24.04.2006 Die Tschernobyl-Katastrophe machte über Nacht Millionen Menschen zu Opfern. Riesige Territorien wurden unbewohnbar. Die radioaktive Wolke zog um die ganze Erde. Nun ist 20 Jahre nach dem Unglück ein Streit über die Opferzahlen entbrannt. Verschiedene neuere Studien - unter anderem von der IPPNW und der Gesellschaft für Strahlenschutz - kommen zu demselben Ergebnis: Genaue Zahlen gibt es nicht, gerechnet wird mit Zehntausenden Toten und Hunderttausenden Krebs- und anderen Erkrankungen.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

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IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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