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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

IPPNW-Presseinformation vom 23. Juli 2007

Wasserstoff-Explosionen in Brunsbüttel und Krümmel

Betreiber waren vorgewarnt

23.07.2007 Nach Informationen der IPPNW - und wie "Spiegel Online" heute berichtet - ereigneten sich in der Vergangenheit in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel mehrere, mit einer Ausnahme öffentlich bislang praktisch nicht bekannte Wasserstoffexplosionen. Nach einer Wasserstoffexplosion im Atomkraftwerk Gundremmingen wurden Betreiber, Gutachter und Behörden bundesweit offiziell gewarnt. Diese Warnungen wurden jedoch nicht hinreichend ernst genommen

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IPPNW-Pressemitteilung vom 20. Juli 2007

Reaktordruckbehälter seit Jahren mangelhaft

AKW Krümmel: Pfusch am Bau

20.07.2007 Angesichts der Diskussion um eine mögliche Stilllegung des Atomkraftwerks Krümmel weist die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW darauf hin, dass dessen Reaktordruckbehälter zahllose grobe Fertigungsmängel und Materialfehler aufweist. Das Kernstück des Kraftwerks entsprach zum Teil schon vor der Inbetriebnahme der Anlage im Jahr 1983 nicht mehr den sicherheitstechnischen Anforderungen.

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IPPNW-Presseinformation vom 19. Juli 2007

Beweis für Versagen der Atomaufsicht

Brunsbüttel-Liste

19.07.2007 Nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW handelt es sich bei der gestern vom Kieler Sozialministerium veröffentlichten "Liste offener Punkte aus der Sicherheitsüberprüfung für das Kernkraftwerk Brunsbüttel" um ein Dokument des Versagens der Atomaufsicht in Schleswig-Holstein. "Dass die Gutachter im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Periodischen Sicherheitsüberprüfung nicht einmal ein wirkliches sicherheitstechnisches Defizit gefunden haben wollen und im Rahmen dieser Liste vom Betreiber nicht eine einzige sicherheitstechnische Nachrüstung verlangen, spricht Bände

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IPPNW-Pressinformation vom 18. Juli 2007

AKWs abschalten statt Manager auswechseln

Zum Rücktritt von Vattenfall-Chef Rauscher

18.07.2007 Nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW wird die Sicherheitslage in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel nicht besser, wenn lediglich verantwortliche Manager zurücktreten. "Auch der Rücktritt von Deutschland-Chef Klaus Rauscher im Anschluss an die Entlassung von Atom-Chef Bruno Thomauske und Pressechef Johannes Altmeppen werde nichts daran ändern, dass in Krümmel und Brunsbüttel alte Atomkraftwerke stehen, die weit vom heutigen technischen Sicherheitsstandard abweichen", so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.

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IPPNW-Presseinformation vom 17. Juli 2007

Deutsche AKWs sind nicht die sichersten der Welt

Internationaler Vergleich der OECD

17.07.2007 Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW widerspricht dem bayerischen Wirtschaftsminister Erwin Huber (CSU), nach dessen Ansicht die deutschen Atomreaktoren "die sichersten Kernkraftwerke der Welt" sein sollen (vgl. Bayern2Radio, 16. Juli). Die Organisation verweist auf einen von der OECD im Jahr 1997 veröffentlichten internationalen Vergleich von Atomkraftwerken, laut IPPNW "so etwas wie eine Pisa-Studie für Kernkraftwerke". Demnach ist bei deutschen Atomkraftwerken die Gefahr extrem hoch

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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