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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

IPPNW-Presseinfo 22.10.2009

Biblis-Gutachten bringt Vertuschungsversuche ans Licht

Verräterische Ungereimtheiten

22.10.2009 Mit einer Pressemitteilung versucht RWE den Eindruck zu erwecken, die Schlampereien im Atomkraftwerk Biblis umfassend aufgeklärt zu haben. Die Analyse des Biblis-Gutachtens des Öko-Instituts zeigt aber nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW:  Zahlreiche Vorwürfe entsprechen den Tatsachen. Darüber hinaus enthält das Dokument eine Reihe verräterischer Ungereimtheiten, die nur einen Schluss zulassen: Hier wird vertuscht, so gut es eben noch geht.

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IPPNW-Presseinfo 21.10.2009

Hessische Atomaufsicht hat Glaubwürdigkeit verspielt

Ministerium täuscht, trickst und belügt den Hessischen Verwaltungsgerichtshof

21.10.2009 Im Rahmen der Klage auf Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis B hat die hessische Atomaufsicht nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW nun endgültig ihre Glaubwürdigkeit verspielt. „Das hessische Umweltministerium legte beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof mit ihrer Klageerwiderung einen bemerkenswert unsachlichen Schriftsatz vor. Ganz offensichtlich kann sie unserer Klagebegründung weder in rechtlicher noch in technischer Hinsicht überzeugend entgegentreten“, so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.

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[Mehr Informationen zur Biblis-Klage]
IPPNW-Presseinfo 20.10.2009

Grobe Schlampereien im Atomkraftwerk Biblis

Gutachten bestätigt Vorwürfe der IPPNW - Hessische Atomaufsicht hat Atomkritiker belogen

20.10.2009 Wie jetzt bekannt wurde, hat ein Gutachten im Auftrag der Bundesatomaufsicht grobe Schlampereien im RWE-Atomkraftwerk Biblis bestätigt. Bei Elektro-Arbeiten an Sicherheitssystemen zur Störfallbeherrschung gab es laut Gutachten Planungs-, Dokumentations- und Montagefehler. Henrik Paulitz, Atomexperte der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW: „Mit diesem Gutachten wurde zudem das hessische Umweltministerium der Lüge überführt: Während das Ministerium noch mit Schreiben vom 12. September 2007 an die IPPNW behauptete, die Vorwürfe seien haltlos, wurden nach eigenen Angaben des Ministeriums tatsächlich rund 1600 Pläne auf Fehler überprüft.“

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IPPNW-Presseinfo vom 15.10.2009

IPPNW kritisiert Laufzeitverlängerungen für vermeintlich sichere Atomkraftwerke

Sicherheitsrisiko Schwarz-Gelb

15.10.2009 Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die vorläufige Einigung von Schwarz-Gelb auf längere Laufzeiten für vermeintlich sichere Atomkraftwerke. Ex-Umweltbundesamts-Chef Prof. Dr. Andreas Troge habe kürzlich zu Recht darauf hingewiesen, dass es bei Atomkraftwerken nur "mehr oder weniger Sicherheit gibt". Hinzu komme, dass die Bundesatomaufsicht im Zuge der Strommengen-Prozesse mit Erstaunen Gutachten zur Kenntnis nehmen musste, wonach zwar die ganz alten Atomkraftwerke deutlich gravierendere Mängel haben als die zuletzt errichteten, „die neueren so genannten Konvoianlagen aber dennoch bemerkenswerte Schwachstellen aufweisen“, so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.

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IPPNW-Presseinfo 12.10.2009

Atomaufsicht beanstandet „fehlendes Fachwissen“ bei Atomkraftwerks-Personal

IPPNW: Union und FDP müssen den Pfusch in deutschen Atomkraftwerken endlich Ernst nehmen

12.10.2009 Vor dem Hintergrund von mehr als 3000 Fehlern beim Bau des Europäischen Druckwasser-Reaktors (EPR) in Finnland hat die dortige Atomaufsichtsbehörde STUK dem Personal des Atomkraftwerksherstellers AREVA „fehlendes Fachwissen“ vorgeworfen (vgl. „Der Spiegel“ vom 12.10.09, S. 120).
Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW appelliert deshalb an Union und FDP, die Kritik an der fehlenden Zuverlässigkeit des in deutschen Atomkraftwerken bei Prüfungen und Nachrüstungen eingesetzten Personals von AREVA (ehemals Siemens) endlich Ernst zu nehmen.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

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IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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