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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

Konsens mit Profiteuren des bisherigen Energiesystems

Offener Brief an die Ethikkommission

10.05.2011 IPPNW-Atomenergiexperte Henrik Paulitz kritisiert in einem Offenen Brief an die Vorsitzenden der Ethikkommission für sichere Energieversorung Prof. Klaus Töpfer und Prof. Matthias Kleiner den Verlauf der öffentlichen Anhörung am 28. April 2011. In der Sitzung zeichnete sich ab, dass die Kommission weniger einen breiten "gesellschaftlichen Konsens" sucht als vielmehr einen Konsens der Politik mit den Profiteuren des bisherigen Energiesystems.

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07.04.2011 Nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW droht nach Fukushima erneut, dass Lügen und Desinformationskampagnen rationale Entscheidungen in der Energiepolitik verhindern. "Anstelle eines diffusen Meinungsstreits mit neuen wissenschaftlichen Studien brauchen wir jetzt den ungetrübten Blick auf einfache energiewirtschaftliche Sachverhalte", so IPPNW-Experte Henrik Paulitz.

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Offener Brief an Angela Merkel

Erhebliche Gefährdung von Atomkraftwerken schon bei relativ schwachen Erdbeben

01.04.2011 Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW wendet sich in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Laut Aussage des Spezialisten für erdbebensichere Stützsysteme Erich Görgens sind Atomkraftwerke schon durch schwache Erdbeben gefährdet. Auch Abstürze vergleichsweise kleiner Flugzeuge stellten eine erhebliche Gefahr dar. Bei ungünstigen Umständen reiche schon ein schwaches Erdbeben mit Epizentrum in der Nähe eines Atomkraftwerks aus, um einen katastrophalen Unfall auszulösen, so Görgens. Am 23. Dezember 2010 ereignete sich bei Mainz ein Erdbeben der Stärke 3,4 auf der Richterskala. Vor der Errichtung des Atomkraftwerks Biblis gab es in der Umgebung des Standortes zwei Erdbeben der Stärke 5,1 bzw. 5,2.

Einladung zu einer Pressekonferenz

25 Jahre nach Tschernobyl – Jahr Null von Fukushima

Internationaler IPPNW-Kongress "Zeitbombe Atomenergie"

30.03.2011 Die Folgen der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl und die Menschen, die unter der atomaren Verseuchung leiden, stehen im Mittelpunkt des internationalen Kongresses. Wissenschaftler aus der Ukraine, aus Russland und Weißrussland haben sich über viele Jahre mit den Folgen der Reaktor-katastrophe von Tschernobyl befasst. Sie waren im Alltag direkt mit den betroffenen Menschen konfrontiert. Auf dem IPPNW-Kongress werden sie bis jetzt noch unbekannte Forschungsergebnisse einer internationalen Öffentlichkeit vorstellen. Die IPPNW-Ärztin Katsumi Furitsu aus Japan berichtet zudem über die Folgen der atomaren Katastrophe in Fukushima.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 29.3.2011

Atomkraft: Risiken schon im Normalbetrieb

Gesundheitsgefahren beim Brennelementwechsel

29.03.2011 Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW warnt vor Gesundheitsgefahren beim Brennelementwechsel in Atomkraftwerken. Am Wochenende ging das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld zum Brennelementwechsel und zur jährlichen Anlagenrevision vom Netz. Bei einem Brennelementwechsel wird der Deckel des Reaktordruckgefäßes geöffnet. Dabei entweichen neben radioaktivem Kohlenstoff weitere radioaktive Stoffe wie Tritium, Jod 131, Caesium 137, radioaktive Edelgase sowie das schwer zu messende Strontium 90 und Spuren von Plutonium 239.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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