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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

IPPNW-Pressemitteilung vom 24.3.2011

Kein Zweifel: Super-GAU in Fukushima

IPPNW verlangt die Veröffentlichung von Plutonium-Messungen

24.03.2011 Beim Atomunfall in Fukushima handelt es sich laut dem Leiter des Münchener Otto Hug Strahleninstituts, Prof. Dr. Edmund Lengfelder, zweifellos "um einen Super-GAU mit massiven Freisetzungen von Radioaktivität aus vermutlich mehreren Kraftwerksblöcken. Wegen der großflächigen Ausbreitung der Radioaktivität sind inzwischen nur noch Maßnahmen zur Eingrenzung der Strahlenbelastung möglich, aber nicht zur völligen Vermeidung."

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IPPNW und Gesellschaft für Strahlenschutz

Evakuierungszone ausweiten

Atomare Katastrophe in Fukushima

24.03.2011 Die Ärzteorganisation IPPNW und der Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz Sebastian Pflugbeil halten eine Ausweitung der Evakuierungszone rund um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima für dringend erforderlich. Sie bitten die japanische Regierung, die Evakuierung der Bevölkerung so rechtzeitig und weiträumig durchzuführen, dass insbesondere der Schutz von Kindern und Schwangeren gewährleistet ist. 

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IPPNW-Presseinformation vom 23.3.2011

Kühlwasserpegel in Reaktordruckbehälter sank

Reaktorschnellabschaltung im Atomkraftwerk Isar-1

23.03.2011 Dass die deutsche Atomindustrie ihre Anlagen noch nicht einmal beim Abschalten im Griff hat, demonstrierte E.On beim Herunterfahren des bayerischen Atomkraftwerks Isar-1. Am vergangenen Donnerstag (17. März) kam es offenbar gegen 16 Uhr beim Abschalten des Atommeilers zu einem Absinken des Kühlwasserpegels im Reaktordruckbehälter. Das löste ein Reaktorschutzsignal aus, infolge dessen kam es zu einer Reaktorschnellabschaltung.

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IPPNW-Presseinformation vom 22.3.2011

"Der Erdbeben-Schutz von Atomkraftwerken ist grundsätzlich fehlerhaft"

Experte Görgens: Schon schwächere Erdbeben und kleine Flugzeuge stellen eine erhebliche Gefahr dar

22.03.2011 Der deutsche Konstrukteur und Spezialist für erdbebensichere Stützsysteme Erich Görgens ist der Auffassung, dass es in Deutschland wie auch weltweit kein Atomkraftwerk gibt, das zuverlässig gegen Erdbeben, Flugzeugabstürze oder Terrorangriffe geschützt wäre. Selbst relativ schwache Erdbeben und der Absturz kleinerer Flugzeuge könnten aufgrund ungeeigneter Stützsysteme zu gefährlichen Schwingungen und relativen Verschiebungen führen, was eine Zerstörung der Kühlsysteme zur Folge haben könnte.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 17.03.2011

Kernschmelz-Experte weiß Rat für Fukushima

Hilfsangebot an Japan - Sand statt Wasser / Stickstoff vor Kühlung

17.03.2011 Ein deutscher Spezialist* für Kernschmelz-Unfälle, Containments und Wasserstoff-Explosionen hält die derzeitigen Maßnahmen zur Rettung des japanischen Atomkraftwerks Fukushima für problematisch. Basierend auf den derzeit verfügbaren Informationen meint er, man müsse in Block 3 und 4 Sand abwerfen statt Wasser einzuleiten.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

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IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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