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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

IPPNW-Pressemitteilung vom 16.3.2011

Defizite bei Störfallbeherrschung, Notfallmaßnahmen und Kernschmelzfestigkeit

Neckarwestheim-2, Emsland und Isar-2

16.03.2011 Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiert das Vorhaben, die zuletzt in Deutschland errichteten deutschen Atomkraftwerke weiterlaufen zu lassen, ohne sich ernsthaft mit den sicherheitstechnischen Mängeln dieser Anlagen auseinanderzusetzen. "So einfach darf man es sich nicht machen", meint IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz. Denn die zuletzt errichteten sogenannten Konvoianlagen Neckarwestheim-2, Emsland und Isar-2 zeichnen sich durch bemerkenswerte Schwachstellen in der gesamten Ablaufkette eines Atomunfalls aus.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 14.3.2011

Sicherheitsüberprüfungen für Atomkraftwerke fanden längst statt

Atom-Moratorium

14.03.2011 Zum dreimonatigen Atom-Moratorium nimmt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW wie folgt Stellung:
1. Umfangreiche Periodische Sicherheitsüberprüfungen (PSÜs) werden auf der Grundlage des Atomgesetzes seit vielen Jahren für alle deutschen Atomkraftwerke durchgeführt. Für alle Reaktortypen liegen umfangreiche gutachterliche Stellungnahmen zum Sicherheitsstandard der Gesamtanlagen wie auch zu spezifischen Schwachstellen vor.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 14.3.2011

Wer A sagt, muss aus Sicherheitsgründen auch B sagen

Atomkraftwerk Biblis

14.03.2011 Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW weist darauf hin, dass bei einer Stilllegung von Biblis A aus sicherheitstechnischen und rechtlichen Gründen auch Biblis B endgültig stillgelegt werden muss. "Beim Atomkraftwerk Biblis handelt es sich um eine Doppelblockanlage, bei der die beiden Blöcke Biblis A und Biblis B sicherheitstechnisch voneinander abhängig sind", so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.

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IPPNW-Presseinformation vom 11. März 2011

Atomarer Notstand in Japan - Kernschmelzgefahr

11.03.2011 Angesichts der Ausrufung des atomaren Notstands in Japan erklärt Henrik Paulitz von der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW: Durch ein Erdbeben kann in einem Atomkraftwerk ein Störfall ausgelöst und zugleich können die dann erforderlichen Sicherheitssysteme zerstört werden. Durch das Erdbeben in Japan soll im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi die Kühlwassermenge gefährlich abgesunken sein. Die Notstromdiesel sind nicht angelaufen. Es kam zum gefürchteten "station blackout", dem Ausfall der Stromversorgung.

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Weltweit eine akute Gefahr

Ist ein weiterer Super-GAU möglich?

01.03.2011 Der Rückzug aus der Atomenergie ist vernünftig. Denn das Risiko einer erneuten Atomkatastrophe ist immens. In den vergangenen Jahren hätte es auch nach Tschernobyl schon mehrfach zu einem schweren Kernschmelzunfall kommen können.

 

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

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IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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