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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

IPPNW-Presseinfo 9.10.2009

Hessische Atomaufsicht muss wegen Sicherheitsmängeln Bescheid über Biblis-Stilllegung korrigieren

IPPNW: Union und FDP müssen Biblis sofort stilllegen

09.10.2009 Im Zuge der Klage der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW hat das Hessische Umweltministerium im September gegenüber dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof angekündigt, den IPPNW-Antrag auf Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis B neu bzw. ergänzend zu bescheiden. Hintergrund ist, dass ein Teil der von der IPPNW dokumentierten rund 200 schwerwiegenden Sicherheitsmängel von Biblis B von den Aufsichtsbehörden in Bund und Land inzwischen sehr Ernst genommen wird. Hinzu kommt, dass ein neueres Urteil des Bundesverwaltungsgerichts die Rechtsauffassung der IPPNW in wesentlichen Punkten stützt.

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IPPNW-Presseinfo 21.8.2009

Für besseren Strahlenschutz bei Atomkraftwerken

IPPNW-Petition an den Deutschen Bundestag

21.08.2009 Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW fordert den Deutschen Bundestag in einer Petition auf, den Strahlenschutz für Bürger zu verbessern. Als neuer Standard soll ein „Reference Embryo“ mit höherer Strahlensensibiltät dienen. Ausgelöst hat diese Petition eine im Dezember 2007 veröffentlichte „Epidemiologische Studie zu Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken (KiKK-Studie)“. Haupt-Ergebnis der Studie ist: „Je näher ein Kleinkind unter 5 Jahren an einem bundesdeutschen Atomkraftwerk wohnt, desto größer ist die Gefahr, dass es an Krebs und Leukämie erkrankt.“ Daraus wurden bisher weder im Strahlenschutz noch in der Politik Konsequenzen gezogen.

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IPPNW-Presseinfo vom 5. Juni 2009

Deutsches Kinderkrebsregister übernimmt Hauptforderung der IPPNW zur Verbesserung des Strahlenschutzes

Kinderkrebs um Atomkraftwerke – Aktuelle Diskussion im Ärzteblatt

05.06.2009 In einer im Deutschen Ärzteblatt (DÄ) veröffentlichen Stellungnahme zum Thema Kinderkrebs um Atomkraftwerke akzeptiert neuerdings das Deutsche Kinderkrebsregister eine Hauptforderung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW zur Verbesserung des Strahlenschutzes.

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Vor 30 Jahren Atomunfall bei Harrisburg

In deutschen Atomkraftwerken würde eine Wasserstoff-Explosion zur Katastrophe führen

Aufsichtsbehörden ziehen aus brisanter "Jahn-Studie" nicht die erforderlichen Konsequenzen

27.03.2009 Am Samstag (28. März) vor 30 Jahren kam es in Block 2 des US-Atomkraftwerks Three Mile Island (TMI-2) bei Harrisburg, der Hauptstadt des Bundesstaates Pennsylvania, zu einem schweren Atomunfall mit Teil-Kernschmelze. Was nach den Prognosen der Atomindustrie und der sonstigen „Experten“ eigentlich nur einmal in 100.000 Jahren passieren dürfte, geschah 1979, und dann, nur sieben Jahre später, in katastrophalem Ausmaß 1986 in Tschernobyl.

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IPPNW-Presseinfo 12.3.2009

Leck im Atomkraftwerk Biblis B

GRS verzeichnet Anstieg gefährlicher Lecks in den alternden Atomkraftwerken

12.03.2009 Wie der Atomkonzern RWE und die Hessische Atomaufsicht erst gestern mitteilten, wurde am 7. März im hessischen Atomkraftwerksblock Biblis B an einer Rohrleitung im "Keller" des Reaktorgebäudes ("Ringraum") ein kleines Leck entdeckt. Der Atommeiler ist schon seit rund 32 Jahren in Betrieb. "Die Brisanz dieses Vorkommnisses liegt darin, dass die alten Rohrleitungen des so genannten Nebenkühlwassersystems in Biblis B den Korrosionsangriffen des durchströmenden Rheinwassers offenbar nicht mehr Stand halten", so Henrik Paulitz, Atomenergieexperte der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW.

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[Mehr zur Klage auf Stilllegung von Biblis B]

Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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