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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

IPPNW-Pressemitteilung vom 29.8.2010

Atomare Epidemie bedroht die Menschheit

19. IPPNW-Weltkongress in Basel beendet

29.08.2010 Der 19. IPPNW-Weltkongress der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges ist heute in Basel zu Ende gegangen. 800 Ärzte und Medizinstudierenden aus 60 Ländern und fünf Kontinenten haben die Prävention eines Atomkrieges zu ihrer vordringlichsten Aufgabe erklärt. Neben der Klimaveränderung gehe von den Atomwaffen die drängendste Gefahr für Gesundheit und Sicherheit der Menschheit aus.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 14.4.2010

Unser Rezept gegen Atomterrorismus: der Atomausstieg

Ärzte kritisieren Ergebnisse des Atomgipfels in Washington

14.04.2010 Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert den vermeintlichen Erfolg des Atomgipfels in Washington. „Die zivile Nutzung der Atomenergie blockiert jegliche atomare Abrüstung. Jedes neue Atomkraftwerk erhöht die Menge an nuklearem Material, das abgebaut, weiterverarbeitet, gehandelt, transportiert und gelagert wird. Auf jeder Stufe besteht die Gefahr, dass Material für eine schmutzige Bombe abgezweigt wird. Einen wirklichen Schutz bietet nur der schnellstmögliche Ausstieg aus der Atomenergie,“ sagt Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 22.2.2010

Kernschmelz-Unfall in slowakischem Atommeiler

Heute vor 33 Jahren

22.02.2010 Heute vor 33 Jahren ereignete sich im tschechoslowakischen Atomkraftwerksblock Jaslowske Bohunice A1 ein Kernschmelz-Unfall. Nach Angaben der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW schmolzen bei dem Unfall am 22. Februar 1977 mehrere Brennelemente, weil Verpackungs- und Feuchtigkeitsabsorptionsmaterial von einem Brennelement nicht entfernt worden war und dann den Kühlkanal verstopfte.

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10.02.2010 Am 3. Februar 2010 verunglückte ein Militärhubschrauber der US-Armee in der Nähe des Atomkraftwerks Biblis. Der Hubschrauber vom Typ "Black Hawk" stürzte bei Dunkelheit und Nebel in Südhessen in den Lampertheimer Wald - nur 12 bis 15 Kilometer vom Atomkraftwerk Biblis entfernt. Anwohner von Biblis sind besorgt und fragen sich, was geschehen wäre, wenn der Hubschrauber auf das nahe gelegene Atomkraftwerk gestürzt wäre. Der alte Atomkraftwerksblock Biblis A ist lediglich gegen den Absturz eines kleinen Sportflugzeugs ausgelegt.

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15.01.2010 Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat angekündigt, die Laufzeiten für "sichere" Atomkraftwerke verlängern zu wollen. Das gelte nicht für "unsichere" Atomkraftwerke. Was aber sind sichere, was sind unsichere Atomkraftwerke? Kaum jemand kann diese Frage wirklich beantworten. Statements von Politikern und Lobbyisten erfolgen vielfach ohne tiefgreifende Kenntnisse. Aufsichtsbehörden und Gutachterorganisationen vermeiden es, sich gegenüber der Öffentlichkeit umfassend und differenziert zu äußern. Viele Atomkraftgegner sprechen über nichts anderes mehr als über einen möglichen Flugzeugabsturz. Jahrelange gründliche Recherchen der IPPNW können helfen, das Sicherheitsniveau der deutschen Atomkraftwerke besser zu beurteilen.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

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IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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