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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

28.11.2002 Das niedersächsische Umweltministerium hat "vorsorglich" die Staatsanwaltschaft Hannover darüber informiert, dass eine Tochtergesellschaft von Siemens Bauteile für das Atomkraftwerk Unterweser geliefert hat, deren Qualität offenbar nicht den geforderten sicherheitstechnischen Ansprüchen genügt. An drei von vier dieser für die Kühlung des Atomreaktors wichtigen Komponenten wurden kürzlich Risse mit bis zu 26 Zentimeter Länge gefunden.

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Pressemitteilung vom 27.11.2002

Die relevanten Fragen werden nicht beantwortet

Sitzung der Strahlenschutzkommission hat Alibicharakter

27.11.2002 Auf dem Programm der heutigen Sitzung des Ausschusses "Anlagensicherheit" der Strahlenschutzkommission in Bonn steht die Beratung zur radioaktiven Kontamination der Nahumgebung der Geesthachter Atomanlagen. Renommierte Wissenschaftler der Arbeitsgruppe von Prof. A. Scharmann (ARGE PhAM, Giessen/ Weinheim) hatten in verschiedenen Gutachten im Auftrag von IPPNW eine Belastung der Umgebung mit plutoniumhaltigem PAC-Kernbrennstoff (Mikrokügelchen) nachgewiesen.

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Pressemitteilung vom 11.11.2002

Am AKW Gundremmingen wird demnächst Deutschlands größtes Atommüll-Lager genehmigt

Interesse der Atomindustrie umgesetzt

11.11.2002 Nach der Genehmigung des atomaren Zwischenlagers am Atomkraftwerk Lingen am 7. November erwartet die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW in Kürze die Genehmigung von Deutschlands größtem Atommüll-Lager am Atomkraftwerks-Standort Gundremmingen. Das Bundesamt für Strahlenschutz setzt sich damit voraussichtlich über die Bedenken von über 76.000 Einwendern und über die Gefährdung durch Terrorangriffe hinweg, nur um den sogenannten "Atomkonsens" im Interesse der Atomindustrie umzusetzen.

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Pressemitteilung vom 14.10.2002

Vertuschter Nuklearunfall mit größter Wahrscheinlichkeit Ursache der Kinderleukämien

Leukämiefachkommission bestätigt Vorhandensein von Kernbrennstoff in der Geest

14.10.2002 Die Leukämiefachkommission Schleswig.Holstein bestätigte in ihrer heutigen Sitzung in dem Elbmarschort Marschacht die Ergebnisse der IPPNW-Gutachten der AG Physikalische Analytik und Messtechnik (ArgePham). Danach ist im Boden von Elbmarsch und Elbgeest großflächig plutoniumhaltiger Kernbrennstoff zu finden (sogenannte PAC-Teilchen). Die Behörden hatten das Vorhandensein von PAC-Teilchen bisher abgestritten.

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Pressemitteilung vom 20.09.2002

Behauptungen des hessischen Umweltministeriums in den entscheidenden Punkten unwahr

IPPNW-Lüneburg zum Bericht des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten

20.09.2002 Medien berichteten in den letzten Monaten über Ergebnisse der Arbeitsgruppe für physikalische Meßtechnik und Analytik (ARGEPhAM), wonach in der Nahumgebung der Hanauer Atomanlagen eine Belastung der Umwelt mit kernbrennstoffhaltigen Kügelchen festgestellt wurde, die auf einen nuklearen Unfall im Jahre 1987 zurückgeführt wird. In dem Bericht des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten zu den behaupteten Funden radioaktiver Stoffe (Kernbrennstoffkügelchen) in der Umgebung der Hanauer Nuklearbetriebe vom 4.9.02 wird der Sachverhalt vom hessischen Umweltministerium bewertet. Die auf Seite 1 des ministeriellen Berichts zusammenfassend dargestellten Ergebnisse sind durchgängig unwahr. Dies ergibt sich eindeutig aus dem Text des Berichts.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

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IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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