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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

IPPNW-Presseinformation vom 26.4.2012

IPPNW verlangt Informationen über frühe Gesundheitsfolgen

Atomkatastrophe von Fukushima - Tschernobyl-Jahrestag

26.04.2012 Anlässlich des heutigen Jahrestages von Tschernobyl und der Atomkatastrophe in Fukushima vor gut einem Jahr fordert die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW mehr offizielle Informationen über gesundheitliche Folgen in Japan. Die Organisation fordert die deutsche Bundesregierung auf, die japanische Regierung um die Übermittlung entsprechender Erkenntnisse zu ersuchen.

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IPPNW-Presseinformation vom 9.3.2012

Schwerwiegende Folgen für Mensch und Umwelt sind zu erwarten

Ärzte warnen zum Fukushima-Jahrestag

09.03.2012 Der mehrfache Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi vor einem Jahr führte zu einer massiven Freisetzung von Radioaktivität. Laut dem norwegischen Luftforschungsinstitut NILU wurde in den ersten vier Tagen der Katastrophe im Vergleich zu Tschernobyl die 2,5-fache Menge des radioaktiven Edelgases Xenon-133 freigesetzt, sowie 20 % der Menge an Jod-131 und 40-60 % der Menge an Caesium-137. Während Jod-131 mit seiner kurzen Halbwertszeit von acht Tagen eine akute Gefahr für die Gesundheit darstellt, strahlt Caesium-137 mit einer Halbwertszeit von 30 Jahren noch viele Jahrzehnte weiter. Der Nordpazifik wurde durch die Atomkatastrophe mit 15-27 PBq radioaktiver Substanzen kontaminiert. Sie stellt somit schon jetzt die größte zivile Verseuchung der Weltmeere in der Geschichte der Menschheit dar.

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IPPNW-Presseinformation vom 8.3.2012

GRS-Bericht bestätigt IPPNW-Unfallanalyse zu Fukushima

08.03.2012 Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW sieht sich durch die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) in ihren zentralen Aussagen zum Unfallablauf in Fukushima bestätigt. Gestützt auf die offiziellen Berichte unter anderem der japanischen Regierung dokumentierte die IPPNW, dass es im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi vor einem Jahr aufgrund eines Erdbebens und aufgrund einschlägig bekannter, gravierender Auslegungsdefizite im Grunddesign der Anlage zur Atomkatastrophe kam. Der Tsunami war nicht der alles überragende Faktor gewesen, der allein für den katastrophalen Unfallverlauf bestimmend war.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 6.3.2012

Fukushima: Die Tsunami-Legende

IPPNW-Studie

06.03.2012 Weltweit wird der Legende geglaubt, ausschließlich der dem Erdbeben folgende Tsunami sei für die atomare Katastrophe verantwortlich gewesen. Eine umfangreiche Unfall-Analyse der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW kommt hingegen zum Ergebnis: Am 11. März 2011 und den darauffolgenden Tagen kam es im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi aufgrund eines Erdbebens und aufgrund einschlägig bekannter, gravierender Auslegungsdefizite im Grunddesign der Anlage zu dieser Nuklearkatastrophe mit massiven Freisetzungen von Radioaktivität. Die IPPNW stützt sich dabei auf die offiziellen Berichte der japanischen Regierung an die Internationale Atomenergieorganisation IAEA sowie auf Berichte von Gutachterorganisationen.

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Überblick über die deutschen Atomkraftwerke

Von Brokdorf bis Philippsburg

01.12.2011 In Deutschland werden derzeit neun kommerzielle Atomkraftwerke betrieben. Alle Anlagen wurden von Siemens/KWU gebaut. Das Geschäftsfeld von Siemens wurde zuletzt in den französischen Atomkonzern AREVA integriert, der auch in Deutschland im Nuklearservice sowie als Brennelement-Lieferant tätig ist. Betrieben werden die deutschen Atomkraftwerke im wesentlichen von vier großen Energiekonzernen: E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall. Die Standorte der in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke lauten: Brokdorf, Emsland (Lingen), Grafenrheinfeld, Grohnde, Gundremmingen, Isar, Neckar (Neckarwestheim) und Philippsburg.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

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IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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