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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

Pressemitteilung vom 20.06.2002

Karlsruher Institut für Transurane kann kein Uran messen - Transurane auch nicht

Radioaktive Verseuchung in der Elbmarsch

20.06.2002 Die Manipulationen der Atomlobby in Sachen Kernbrennstoffkügelchen bei Geesthacht werden immer plumper. Das Institut für Transurane des Kernforschungszentrums Karlsruhe (ITU) wurde vom LKA Schleswig-Holstein beauftragt, die Befunde des Gutachterbüros ARGE PhAM (Prof. Scharmann, Prof. Brandt, Dr. Schalch, Dipl. Ing. Gabriel, Weinheim) zu überprüfen, die inzwischen von mehreren unabhängigen Wissenschaftlern - u.a. dem Wissenschaftlichen Geschäftsführer der Schleswig-Holsteinischen Leukämiekommission Priv. Doz. Dr. A. F. Stevenson - bestätigt wurden.

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Pressemitteilung vom 14.06.2002

Hessische Atomaufsicht bestätigt Ereignis mit Freisetzung von Radioaktivität in Hanau

Schreiben an Umweltminister Dietzel -

14.06.2002 Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW hat mit einer Veranstaltung am vergangenen Samstag (8. Juni) die Hanauer Bevölkerung über eine Verunreinigung von Wald und Wohngebieten mit Kernbrennstoff informiert. Heute wendet sich die IPPNW in einem Schreiben an den hessischen Umweltminister Wilhelm Dietzel und begrüßt, dass der zuständige Beamte der hessischen Atomaufsicht, Dr. Helge Schier, einen Beitrag zur Versachlichung geleistet hat.

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Pressemitteilung vom 26.05.2002

Kügelchen in Geesthacht und Hanau kein Wurmkot und keine Schlacke - Angereichertes Uran belegt Zusammenhang mit dortigen Atomanlagen

Hessischer Umweltminister Dietzel täuscht die Bevölkerung und sagt die Unwahrheit

26.05.2002 In der Diskussion um kernbrennstoffhaltige Kügelchen in der Umgebung der Hanauer Atomanlagen wird die Bevölkerung durch den zuständigen Minister getäuscht: Nach einem streng vertraulichen Vermerk der Hanauer Staatsanwaltschaft wurden in Bodenproben nicht nur Kügelchen sondern auch angereichertes Uran gefunden. Dies wird zwar von Minister Dietzel inzwischen bestätigt.

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Pressemitteilung vom 06.05.2002

Der jahrelang vertuschte Atomskandal

Grüne Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung ignorieren seit Jahren die Fakten

06.05.2002 Wissenschaftler der Arbeitsgemeinschaft Physikalische Analytik und Messtechnik (ARGE PhAM) haben in einer heute veröffentlichten Studie im Auftrag von IPPNW das Vorkommen von sogenannten PAC-Kernbrennstoff-Kügelchen im Nahbereich der Geesthachter Atomanlagen (Elbmarsch und -geest) erneut bestätigt. Die Gutachter befassen sich mit der Kernbrennstoffproblematik um die Geesthachter Atomanlagen.

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Gerhard - gib uns unser Jod!

Katastrophenschutz? Fehlanzeige!

02.04.2002 Nach dem von SPD und Grünen geänderten Atomgesetz dürfen in Deutschland noch über 20 Jahre lang Atomkraftwerke betrieben werden. Trotz gefährlicher Störfälle (jüngst in Brunsbüttel) und defekter Sicherheitssysteme der technisch überholten Anlagen sicherte die Bundesregierung der Atomindustrie zudem einen kostengünstigen Reaktorbetrieb zu. Gespart wird auch am Katastrophenschutz. Nach den Terroranschlägen vom 11. September ist Bundeskanzler Gerhard Schröder mehr denn je gefordert, die Bevölkerung bundesweit flächendeckend mit hochdosierten Jodtabletten zu versorgen, damit nach einem Super-GAU wenigstens ein Teil der gesundheitlichen Unfallfolgen abgemildert werden kann.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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