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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

Fukushima war ein "Super-GAU"

08.03.2013 Immer wieder wird infrage gestellt, ob man die Atomunfälle in Tschernobyl (1986) und in Fukushima (2011) als „Super-GAU“ bezeichnen sollte. Die Abkürzung GAU stünde bereits für den „größten anzunehmenden Unfall“ und daher sei die Bezeichnung „Super-GAU“ sprachlich ein unsinniger Superlativ und sachlich eine unangemessene Übertreibung, heißt es immer wieder. Tatsächlich ist es aber sachgerecht, für Tschernobyl und Fukushima Bezeichnungen wie „Super-GAU“ oder auch „katastrophaler Atomunfall“ zu verwenden.

"Zur Terminologie „Super-GAU“ - Fukushima und Tschernobyl waren katastrophale Atomunfälle"

IPPNW-Presseinformation vom 8.3.2013

"Wir werden Euch nicht helfen können!"

Anti-Atom-Proteste zum 2. Fukushima-Jahrestag

08.03.2013 Anlässlich des zweiten Jahrestages der atomaren Katastrophe von Fukushima demonstrieren Atomkraftgegner in Grohnde, Gundremmingen, Gronau und Neckar-Westheim am morgigen Samstag für eine Abschaltung alle Atomanlagen. IPPNW-Ärzte und –Ärztinnen werden Dekontaminationszelte an den Standorten Bad Salzuflen, Hildesheim und Hannover aufbauen und den Ernstfall proben. In Schutzanzügen mit Mundschutz und Handschuhen dekontaminieren die Mediziner Freiwillige im Zelt an mehreren Stationen symbolisch, verteilen Jodtabletten und klären über die Folgen einer Atomkatastrophe auf.

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30.01.2013 Die Innenminister der Länder wollten auf ihrer Herbsttagung vom 5.- 7. Dezember 2012 Konsequenzen aus einer Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz vom April 2012 bezüglich des Katastrophenschutzes im Falle eines schweren Atomunfalls ziehen. Dem Vernehmen nach ist aber bis auf die Bildung von Arbeitsgruppen und der Einholung von Gutachten nichts geschehen. Ein Schreiben der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW an die zuständigen Ministerien blieb bisher unbeantwortet.

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IPPNW-Presseinformation vom 7.12.2012

Fehlanzeige Katastrophenschutz

Bundesamt für Strahlenschutz bestätigt Kritik der IPPNW

07.12.2012 Das Bundesamt für Strahlenschutz teilt die Kritik der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW am derzeit geltenden Katastrophenschutz bei einem AKW-Unfall. Das bestätigte eine Sprecherin des Instituts gegenüber der Augsburger Allgemeinen. Eine Studie des Amtes war bereits im April diesen Jahres zu dem Schluss gekommen, dass der Katastrophenschutz in Deutschland bei einem Super-GAU versagen würde. Die Innenminister haben bisher keinerlei Konsequenzen gezogen.

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IPPNW-Presseinformation vom 30.11.2012

Atomarer Katastrophenschutz veraltet und zu kleinräumig

Innenminister tatenlos und Katastrophenschutzbehörden überfordert

30.11.2012 Anlässlich der Herbsttagung der Innenministerkonferenz vom 5.-7. Dezember 2012 in Rostock-Warnemünde wendet sich die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW mit einem Offenen Brief zum Katastrophenschutz an alle Innenminister Deutschlands. Auf der Konferenz wird über die Konsequenzen beraten, die sich aus dem Super-GAU von Fukushima für die noch laufenden Atomkraftwerke in Deutschland ergeben. Eine Studie des Bundesamts für Strahlenschutz vom Frühjahr dieses Jahres zeigt die Unmöglichkeit auf, im Fall einer Atomkatastrophe notwendige Zwangsumsiedlungen von Hunderttausenden von Menschen zu realisieren.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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