Suche
Spenden
Menü

Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

22.07.2005 Im Jahr 1998 hat Siemens im Atomkraftwerk Neckarwestheim-1 die Kraftwerkssteuerung in sicherheitsrelevanten Bereichen auf digitale Leittechnik umgerüstet. Am 10. Mai 2000 war diese digitale Leittechnik dafür verantwortlich, dass mit der Reaktorschnellabschaltung das zentrale Sicherheitssystem des Reaktors blockiert war. Obwohl die neue Technik noch in den Kinderschuhen steckt, wird überall auf sie umgerüstet. Fachleute des TÜV Süd und die Reaktorsicherheitskommission sehen offenbar gravierende Sicherheitsrisiken.

lesen

11.05.2005 Wiederaufarbeitungsanlagen sind schmutzige Atom-Chemie-Fabriken, in denen vor allem Uran und Plutonium mit Hilfe von Chemikalien aus hochradioaktiven Brennelementen herausgelöst werden. In der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield (früher: Windscale) werden auch Brennelemente aus deutschen Atomkraftwerken chemisch aufgelöst und Plutonium daraus gewonnen. In der Anlage kam es immer wieder zu schweren Pannen. Zuletzt im Jahr 2005.

lesen

01.05.2005 Am 1. Februar 2005 hat das "Olkiluoto-3 Konsortium" bestehend aus AREVA und Siemens die Baustelle für das neue Atomkraftwerk im finnischen Olkiluoto von seinem Kunden Teollisuuden Voima Oy (TVO) übernommen. Der finnische Energieversorger TVO war für die umfangreichen Vorbereitungsarbeiten des Bauareals verantwortlich. Hierzu gehörten unter anderem die Aushubarbeiten für die Kraftwerksgebäude, der Bau der Kühlwasserkanäle sowie infrastrukturelle Maßnahmen wie die Straßenerschließung oder die Strom- und Wasserversorgung der Baustelle. Innerhalb des Konsortiums wird Framatome ANP, ein Unternehmen von AREVA und Siemens, die Nuklearanlage und Siemens Power Generation die Turbinenanlage für das Kernkraftwerk liefern.

lesen

Presseinfo vom 21.1.2005

Beteiligung an nuklearen Abrüstungsbemühungen

Bürgermeister Tadatoshi Akiba in Berlin

21.01.2005 Ob durch Terroristen, "Schurkenstaaten" schlichte Unfälle oder neu entwickelte Atomwaffen: Die Bedrohung durch nukleare Waffen ist selten so groß gewesen wie heute. Die einzige Möglichkeit, dieser Bedrohung zu entgehen, ist die weltweite restlose Abschaffung dieser Waffen. Für diese Abschaffung kämpft der Bürgermeister von Hiroshima, Tadatoshi Akiba. Aus diesem Grund ist er in Berlin.

lesen

Presseinformation vom 09.08.04

IPPNW: Nur Stilllegung aller AKWs bedeutet Sicherheit

Unfall in japanischem Druckwasserreaktor

09.08.2004 Anlässlich des Unfalls in dem japanischen Atomkraftwerk Mihama fordert die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW, die deutschen Atomkraftwerke sofort vom Netz zu nehmen, weil der vom Atomgesetz geforderte Schutz der Beschäftigten nicht gewährleistet ist. In dem japanischen Druckwasserreaktor ist heute eine Leitung des Sekundärsystems geplatzt, woraufhin Dampf in die Turbinenhalle ausströmte und mindestens fünf Arbeiter starben.

lesen

Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
auf ISSUU lesen  |  im Shop bestellen

Navigation