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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

Einladung zur Pressekonferenz, 22.7.2016, Hannover

Gutachten zum Exportstopp für Brennelemente aus Lingen

14.07.2016 Trotz grundlegender Sicherheitsbedenken gegen die grenznahen, maroden Atomkraftwerke Cattenom, Fessenheim und Doel hat die Bundesregierung die Belieferung dieser Standorte mit Brennelementen aus Lingen bislang nicht untersagt. Die Rechtsanwältin Dr. Cornelia Ziehm, von der IPPNW mit einem Rechtsgutachten zu dieser Frage beauftragt, kommt zu dem Ergebnis, dass Ausfuhrgenehmigungen für Brennelemente zu den genannten Standorten nicht mehr erteilt werden dürfen und bereits erteilte Genehmigungen widerrufen werden können oder sogar müssen. Zur Vorstellung des Inhalts des Gutachten und zur Erläuterung der Konsequenzen daraus laden wir Sie herzlich zur Pressekonferenz am 22. Juli 2016 nach Hannover ein.

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13.07.2016 "Nur ein Abschalten der Atomkraftwerke Tihange 2 und Doel 3 kann uns vor der Gefahr einer atomaren Verseuchung schützen" sagte im November 2015 der Aachener CDU-Fraktionsvorsitzende Harald Baal. Wenn ein Mitglied einer Partei, die über Jahrzehnte die Atomenergie massiv gefördert hat, eine solche Aussage macht, dann weiß man, dass die Nerven blank liegen. Und wenn Helmut Etschenberg, Vorsitzender der Städteregion Aachen und Mitglied derselben Partei, eine Klage vor belgischen Gerichten gegen das Weiterbetreiben eines belgischen Atomkraftwerks anstrebt und dabei die Vertreter von mehr als 50 Städten und Kommunen in Deutschland, Niederlande und Luxemburg um sich scharen kann, dann muss es wirklich schlimm stehen um die Sicherheitslage der Region.

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Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Juni 2016

EU-Förderung der Atomenergie

14.06.2016 Die Zahl der Atomkraftwerke Europas ist rückläufig. Mehrere EU-Mitgliedstaaten wollen aus der Atomenergie aussteigen. Die beiden einzigen Neubau-Projekte in Westeuropa, Olkiluoto in Finnland und Flamanville in Frankreich sind Dauerbaustellen – man scheint es nicht besonders eilig zu haben, die „Europäischen Druckwasser-Reaktoren (EPR)“ ans Netz zu bringen. In Spanien sagte der Chef des Atomkraftwerksbetreibers Iberdrola unlängst, Atomkraftwerke seien „wirtschaftlich nicht tragbar". Das Atomkraftwerk Santa María de Garoña wurde vom Betreiber selbst aufgegeben. Es ist längst die Atomindustrie selbst, die den Ausstieg aus der nuklearen Stromerzeugung in Europa betreibt. 

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Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Juni 2016

Atomkraftwerke als Zielscheiben von Terrorangriffen?

12.06.2016 Mit den aktuellen Terroranschlägen ist die Gefährdung von Atomkraftwerken wieder in die Schlagzeilen gekommen. Sind Atomkraftwerke gegen Terrorismus gesichert oder stellen Terroristen eine erhebliche Gefahr dar?  Es zeigt sich, dass die Möglichkeiten für einen Anschlag auf ein Atomkraftwerk vielfältig sind.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 21.4.2016

Tschernobylfolgen wurden lange verdrängt und heruntergespielt

30 Jahre Tschernobyl

21.04.2016 Die Ärzteorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung anlässlich der Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima auf, sich für eine zügige Abschaltung und Stillegung der Atomreaktoren in Europa einzusetzen. Vor 30 Jahren wurden der Menschheit die Gefahren der Atomenergie auf schmerzliche Weise bewusst, als in den frühen Morgenstunden des 26. April 1986 Reaktor 4 des sowjetischen Atomkraftwerks Tschernobyl explodierte. Radioaktive Wolken verteilten die gefährliche Radioaktivität in den folgenden Wochen über ganz Europa - auch Deutschland war betroffen, vor allem Bayern und Baden-Württemberg.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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