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Aktuelles zum Thema "Energiewende"

Die wohl prominentesten Fachleute der CDU für Energie- und Umweltfragen, Ex-Atomminister Prof. Dr. Klaus Töpfer und Ex-Umweltbundesamts-Chef Prof. Dr. Andreas Troge*, dürften das, was Bundeskanzlerin Angela Merkel und FDP-Chef Guido Westerwelle derzeit gemeinsam mit der Atomindustrie auskungeln, wohl mit Abscheu beobachten. Töpfer und Troge haben sich wiederholt für einen schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomenergie ausgesprochen.

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Einladung zu einem Pressegespräch am 6.10.

Atomkraft: Umdenken in Japan

Von Hiroshima bis Fukushima

Die atomare Katastrophe hat bei vielen Japanern zum Umdenken geführt. Sie ziehen die Verbindung von den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki zum Super-GAU von Fukushima und stellen auch die zivile Nutzung der Atomenergie zunehmend in Frage. In seiner Friedensdeklaration vom 6. August 2011 stellte Kazumi Matsui, Bürgermeister von Hiroshima, fest: „Das Vertrauen, das die Japaner einst in die Atomenergie hatten, wurde erschüttert. Aufgrund der verbreiteten Warnung, dass ‚Atomenergie und die Menschheit nicht zusammenleben können‘, streben einige nach der kompletten Abschaffung der Atomenergie. Andere fordern eine extrem strenge Kontrolle der Atomenergie und die vermehrte Verwendung erneuerbarer Energien.“ Über den durch Fukushima angestoßenen gesellschaftlichen Bewusstseinswandel in Japan möchten wir Sie bei einem Pressegespräch informieren. Dazu laden wir Sie ganz herzlich ein.

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IPPNW-Presseinfo vom 4. August 2010

Zweifelt RWE an Biblis B?

IPPNW: Strommengen-Übertragung hat ein „Gschmäckle“

Der Atomkonzern RWE hat vom stillgelegten Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich anstelle der möglichen 21.450 Gigawattstunden (GWh) lediglich eine Reststrommenge von 8.100 GWh auf die Anlage Biblis B übertragen. Damit streckt der Atomkonzern den Betrieb von Biblis B vorläufig nur bis Ende 2011, Anfang 2012. „Zweifelt RWE etwa selbst, was die weitere Zukunft des hessischen Atomkraftwerks angeht? “, fragt Energiereferent Henrik Paulitz der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW.

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Die IPPNW veranstaltet am 9. April 2011 im Rahmen des Tschernobylkongresses gemeinsam mit den Naturfreunden Deutschland, Urgewald und der Initiative Anti-Atom-Berlin einen Flashmob. Die Teilnehmer des Kongresses werden vom Veranstaltungs-ort bis zur CDU-Parteizentrale marschieren und dort um punkt 14 Uhr „tot“ umfallen und eine Minute liegen bleiben. Ein weiterer Flashmob findet rund um die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz statt.

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Die Privilegien der Atomindustrie

Hoch subventioniert

Das Ausmaß der finanzwirksamen Privilegien der Atomindustrie ist wenig bekannt. Der Atomstrom kommt der Bevölkerung doppelt teuer zu stehen. Als Stromkunden zahlen wir den Preis für den völlig überteuerten Bezug des Atomstroms - der Strompreis liegt weit über den Kosten. Als Steuerzahler kommen wir für die zahllosen Privilegien auf, die die Atomindustrie genießt.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Tarifportal der Umweltverbände

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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Risiken und Nebenwirkungen der Atomenergie
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