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Aktuelles zum Thema "Energiewende"

IPPNW-Presseinfo vom 30.10.2005

Den Atomkraftwerken geht bald der Brennstoff aus!

Umbau der Energiewirtschaft erforderlich

30.10.2005 Angesichts der Diskussionen um Laufzeitverlängerungen für die deutschen Atomkraftwerke weist die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW darauf hin, dass den Atomkraftwerken in absehbarer Zeit der Brennstoff ausgeht. Uran wird immer knapper und teurer. Der Uranbedarf für die weltweit über 440 kommerziellen Atomkraftwerke liegt bei rund 62.000 Tonnen pro Jahr. Allein die Europäische Union hat einen jährlichen Bedarf von etwa 20.000 Tonnen Uran.

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IPPNW-Presseinfo vom 28.10.2005

Mit Atomenergie kann man das Klima nicht retten!

Streit bei den Koalitionsverhandlungen

28.10.2005 Betreiber von Atomkraftwerken wie RWE und der BDI machen Druck auf die Koalitionsgespräche. Sie behaupten, längere Laufzeiten der Atomkraftwerke würden den Kohlendioxid-Ausstoß vermindern und so zum Klimaschutz beitragen. Dem widerspricht die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW entschieden: "Ginge es der Atomindustrie ernsthaft um den Klimaschutz, dann dürfte sie nicht wie jetzt RWE neue Braunkohle-Großkraftwerke in Nordrhein-Westfalen errichten. Es ist nicht logisch, wenn RWE einerseits zahllose neue Kohlendioxid-Schleudern baut und andererseits vom Klimaschutz redet", sagte Henrik Paulitz von der IPPNW.

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IPPNW-Presseinfo vom 20.10.2005

Alle Atomkraftwerke dürfen weiterlaufen

Der "Atomausstieg" macht´s möglich

20.10.2005 Union und SPD wollen laut "Financial Times Deutschland" die bis 2009 geplante Stilllegung von Biblis A und Neckarwestheim-1 aufheben und alle 17 deutschen Atomkraftwerke weiterlaufen lassen. Möglich macht dies das so genannte Atomausstiegsgesetz selbst. Für die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW zeigt dies in aller Deutlichkeit, dass der so genannte Atomausstieg von der rot-grünen Bundesregierung "vollkommen fehlkonstruiert worden ist".

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12.08.2005 Es gibt Begriffe, die sind genial formuliert. "Renaissance der Atomenergie" ist so einer. Renaissance heißt Wiedergeburt und wir assoziieren den geschichtlichen Begriff mit Stärke, Wiederauferstehung, Glanz, Kunst, Italien, machtvollem Bürgertum und Reichtum. Treffender müßte es heißen: "Reanimation der Atomenergie", das würde das Problem auf den Punkt bringen.

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Atomenergie- vor und nach der Bundestagswahl

Bestandsgarantie ohne Nadelstiche

02.06.2005 Das Ende der rot/grünen Regierung wird für viele den Traum vom Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland beenden. Denn nur ein stillgelegtes Atomkraftwerk war ein gutes Atomkraftwerk. Davon gab es aber nur zwei kleine und altersschwache in sieben Regierungsjahren. Die im "Atomkonsens" der Industrie zugestandene Bestandsgarantie ohne Nadelstiche wird auch künftig Bestand haben.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Tarifportal der Umweltverbände

Materialen

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Risiken und Nebenwirkungen der Atomenergie
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